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Treibgase


T. dienen zur Förderung und Zerstäubung von Stoffen und Zubereitungen aus Spraydosen. Dafür wurden noch bis vor wenigen Jahren bestimmte FCKW (insb. FCKW 11 und 12) eingesetzt.

Wegen der Gefahr des Ozonabbaus und der Verstärkung des Treibhauseffektes sind diese T. weitgehend substituiert worden. Lag der FCKW-Einsatz 1990 noch bei 1.585 t entsprechend 2,5% aller Spraydosen, so dürfen nach der FCKW-Halon-Verbots-Verordnung seit dem 1.1.1992 keine Druckgaspackungen mehr mit den von der Verordnung erfaßten T. in Umlauf gebracht werden. Befristete Ausnahmen gelten nur für bestimmte medizinische und technische Anwendungsformen.
Die Verordnung spricht entgegen ihrem Namen kein generelles Verbot von FCKW aus, sondern nur für einige als besonders schädlich betrachtete Vertreter dieser Verbindungsklasse. So sind durchaus teilhalogenierte FCKW wie FCKW 142b oder FCKW 152a als alternative T. in Betracht.
Als Ersatzstoffe für die problematischeren FCKW werden heute v.a. Propan, Butan und Dimethylether (DME) verwandt. Die Lebensdauer dieser T. in der Atmosphäre liegt mit 1-2 Wochen sehr niedrig, verglichen mit der des Methans von 10 Jahren.
Ihr Abbau führt wie bei allen Kohlenwasserstoffen in Gegenwart der Stickoxide zur Erhöhung des bodennah unerwünschten Ozons. Ein weiterer Nachteil ist die Brennbarkeit dieser T..
Günstiger sind die selten benutzten T. Stickstoff, Luft und Kohlendioxid zu beurteilen. Wesentlich umweltverträglicher als die Einwegverpackung Spraydose ist aber in jedem Fall das wiederbefüllbare und treibgasfreie Pumpspray.




Haupttreffer:

Drei neue FCKWs in der Atmosphäre nachgewiesen Drei neue FCKWs in der Atmosphäre nachgewiesen
Frankfurt, 13.04.2008: Forscher der Goethe-Universität fanden kurzlebige toxische Verbindungen im Taunus und am Jungfraujoch. Ob die neu entdeckten FCKWs bis in die Stratosphäre gelangen und dort das Ozonloch vergrößern, ist noch unklar. Die erstmalig in der Atmosphäre identifizierten Substanzen sind wahrscheinlich kurzlebiger als die sieben bisher nachgewiesenen Fluorchlor-Kohlenwasserstoffe.
Weitere Treffer zu Ihrer Suchanfrage:
Klimafrühstück: Verständnis geht durch den Magen Klimafrühstück: Verständnis geht durch den Magen
Berlin, 07.11.2007: Viele Menschen kennen die Bedeutung des Auto- und Flugverkehrs, des Einsatzes von FCKW oder des Stromverbrauchs im Haushalt für CO2-Emissionen und Klimawandel. Das "Klimafrühstück" vermittelt Kindern, dass auch das tägliche Essen und das globale Klima eng miteinander verbunden sind. Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. zeichnet das Projekt daher auf www.oeko-fair.de als Initiative des Monats November aus.
Vorzeitiger Ausstieg aus ozonschicht- und klimaschädigenden Stoffen beschlossen Vorzeitiger Ausstieg aus ozonschicht- und klimaschädigenden Stoffen beschlossen
Berlin, 23.09.2007: Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat die Beschlüsse der Montrealer Konferenz als einen wichtigen Beitrag zur schnelleren Erholung der Ozonschicht und zugleich zum Klimaschutz bezeichnet. Gabriel hob hervor, dass die gut funktionierende Kooperation von Industrieländern und Entwicklungsländern zum Erfolg der Konferenz beigetragen habe.
Zum Nordpol auf einer Eisscholle Zum Nordpol auf einer Eisscholle
Potsdam/Arktischer Ozean, 23.07.2007: Ende August startet eine ungewöhnliche Expedition unter russischer Leitung ins Nordpolarmeer. Mit dabei ist Jürgen Graeser vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft. Erstmals in der Geschichte der russischen Forschung von Driftstationen seit 1937/1938 nimmt ein Deutscher an der Nordpol Driftstation NP-35 teil.
Schutz der Ozonschicht weiter verbessert Schutz der Ozonschicht weiter verbessert
Berlin, 30.11.2006: Am kommenden Freitag, den 1. Dezember 2006, tritt die Verordnung über Stoffe, die die Ozonschicht schädigen, in Kraft. "Damit wird die internationale Vorreiterrolle Deutschlands beim Schutz der Ozonschicht weiter ausgebaut", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Ziel der Regelung ist, die Belastung der Erdatmosphäre weiter zu vermindern.


Stand: 6. Mai 2001

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