Plutonium Explosion

Plutonium

Plutonium ist ein radioaktives Schwermetall und das schwerste natürlich vorkommende Element. Es wurde im Jahr 1940 von amerikanischen Wissenschaftlern beim Beschuss von Uranatomen entdeckt und damals Transuran genannt. Erst 1942 erhielt es den Namen Plutonium. Während des 2.Weltkrieges experimentierten die Amerikaner im geheimen mit dem Plutonium, um es zum Bau der Atombombe zu verwenden und die 1945 über dem japanischen Nagasaki abgeworfene Atombombe enthielt es als Spaltstoff.

In der Natur kommt Plutonium nur in winzigen Spuren vor. Das meiste wird künstlich in Kernreaktoren durch die Transmutation von Uran erzeugt oder bei Kernwaffentests freigesetzt. Auch bei Unfällen in Kernkraftwerken und U-Booten oder beim Absturz von Satelliten kann es freigesetzt werden.

Plutonium ist einer der gefährlichsten Stoffe, die es auf der Welt gibt. Schon ein einziges mit Plutonium verseuchtes Staubkörnchen kann Krebs verursachen und die Einnahme weniger Milligramm ist tödlich. Wer nur kleinste Dosen abbekommt, lagert es schon im Blut, in den Knochen und in den Fortpflanzungsorganen ab und dadurch werden auch seine Nachkommen geschädigt.

Vom Plutonium gibt es nach dem heutigen Wissenschaftsstand 20 verschiedene Isotope. Sie unterscheiden sich durch die Zeitspanne, in der sie sich umwandeln bzw. zerfallen und diese wird Halbwertzeit genannt. Es gibt Plutoniumisotope, die eine Halbwertzeit von nur einigen Stunden haben während sie bei anderen Millionen von Jahren beträgt.

Die Gefahren, die mit der Kernspaltung verbunden sind und an denen auch Plutonium beteiligt ist, sollten jeden Menschen dazu bringen, über Energiegewinnung und ihre Folgen nachzudenken. Und dieses Nachdenken führt auch zum Gas, besonders dem Biogas als Energielieferant. Hier lohnt zum Beispiel ein Gasvergleich, wie ihn die Verbraucherzentrale rät.