Methan Gas

Methan

Methan ist ein farbloses und geruchloses Gas aus der Gruppe Kohlenwasserstoffe. Es gehört zu den Alkanen, zur Gruppe der sogenannten Treibhausgase und kommt in der Natur überall vor. Methan entsteht zum Beispiel bei Zersetzungsprozessen in natürlichen Quellen und in Sümpfen, aber auch in Müll-und Klärschlamm-Deponien und in Dunghaufen. Aber auch unterirdisch kommt Methan in großen Mengen vor. Es ist ein Bestandteil von Erdgas und Erdöl, ein Begleiter von Steinkohle und wird bei vulkanischen Aktivitäten freigesetzt. Heute ist das Methan als „Klimakiller“ verschrien, aber ohne dieses Gas wäre ein Leben auf der Erde gar nicht möglich. Es speichert nämlich die Wärme, die Pflanzen, Tiere und Menschen zum Leben benötigen. Klimaschädlich wird das Methan auf der Erde nur, wenn sein Anteil an der Atmosphäre ständig weiter ansteigt weil das zur problematischen Erderwärmung führt.

Methan wird in erster Linie zur Wärmeerzeugung als Heizgas genutzt. Dabei wird in erster Linie Biogas mit einem Methangehalt von mindestens 50 Prozent aus Mist, Gülle, Klärschlamm oder organischem Abfall gewonnen. Das Methan im Biogas stellt einen sehr effektiven Energieträger dar. Durch Verbrennung wird die Energie in Wärme umgewandelt. Damit lassen sich dann speziell umgerüstete Verbrennungsmotoren betreiben, die dann wiederum einen Generator antreiben und damit Strom gewinnen. Die bei diesem Vorgang entstehende Restwärme kann zusätzlich als Heizwärme im Haus und im Betrieb verwendet werden. Es ist auch möglich, damit den Gärbehälter zu beheizen um die Methanbildung zu optimieren. Diese Art der Strom-und Wärmeerzeugung ist recht effektiv, deshalb lohnt sich ein Gaspreisvergleich auf alle Fälle.