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Kalkung


Ziel einer K. (= Kalkdüngung) ist die Erhöhung des pH-Wertes des Bodens (Bodenreaktion).
Kalkdünger sind aus natürlichen Carbonaten (Kalken) durch Vermahlung oder chemische Umsetzung hergestellte basisch wirksame Stoffe. Durch die Wirkung der pH-Wert-Erhöhung verbessert eine K. auch die Bodenstruktur, da bei überwiegender H+-Ionen-Belegung der Bodenkolloide der Boden zur Verschlämmung neigt. Je mehr H+-Ionen (saurer Boden bzw. niedriger pH-Wert) an den Oberflächen der Bodenkolloide durch Ca2+-Ionen aus der Kalkdüngung ersetzt werden, desto mehr flocken diese Bodenteilchen aus und lagern sich zu Bodenkrümeln zusammen, wodurch der Boden lockerer wird. Die Luft- und Wasserverhältnisse des Bodens werden verbessert und damit auch die Mikroorganismentätigkeit angeregt.
Bodenversauerung, Waldsterben, Waldboden, Düngung in der Forstwirtschaft



Haupttreffer:

Dünger verschärft Konkurrenz um Licht Dünger verschärft Konkurrenz um Licht
Zürich, 01.05.2009: Gedüngte Wiesen sind produktiver, aber ärmer an Arten. Forscher der Universität Zürich und der ETH Zürich haben erstmals die Mechanismen identifiziert, die zum Artenverlust führen. Ausschlaggebend ist der Lichtmangel, wie sie in "Science" berichten. Die neuen Resultate zeigen, dass die Nährstoffanreicherung in den Wiesen stärker kontrolliert werden muss, wenn die Pflanzenvielfalt erhalten bleiben soll.
Dünger aus dem Kat Dünger aus dem Kat
München, 06.12.2005: Bislang waren Autos mit 3-Wege-Kat Garanten für ein gutes grünes Gewissen. Doch nach einer Studie von Bonner Forschern sind sie längst nicht so unbedenklich, wie bislang gedacht. In den Fahrzeugen entstehen große Mengen Ammoniak, gelangen in die Umwelt und verändern die Artenzusammensetzung an Straßen. Nutznießer sind etwa bestimmte Moose und Flechten, die früher vorzugsweise an den Betoneinfassungen von Misthaufen vorkamen.
Weitere Treffer zu Ihrer Suchanfrage:
Staub zum Frühstück? Staub zum Frühstück?
Kapverdische Inseln/Kiel, 20.06.2009: Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel sind von einem sechswöchigen Aufenthalt auf den Kapverdischen Inseln zurückgekehrt, die 800 Kilometer vor der west-afrikanischen Küste liegen. Sie haben Luft- und Wasserproben gesammelt, um ...
Darwins Zeitmaschine Darwins Zeitmaschine
Frankfurt, 11.03.2009: Heute sind viele mitteleuropäische Seen sauberer als in den 1970/80er-Jahren, als sie durch phosphathaltige Waschmittel und die Auswaschung phosphathaltigen Düngers aus den Feldern unbeabsichtigt stark gedüngt (eutrophiert) wurden. Diese Seen verloren ihre natürliche Artenvielfalt. Die Algen, darunter auch toxische Cyanobakterien, vermehrten sich rapide.
Düngen bis zum Umkippen Düngen bis zum Umkippen
Berlin/Meißen, 24.09.2008: WWF Studie: Agrarpolitik versagt beim Gewässerschutz. Die Bauern dürfen sich in diesem Jahr über gute Ernten freuen. Doch die hohen Erträge wurden teuer erkauft. Sie gehen auf den massiven Einsatz von Stickstoffdüngern zurück. Gülle und Mineraldünger sorgen aber nicht nur für gefüllte Scheunen, sondern sie belasten die Gewässer, versauern die Böden, verursachen maßgeblich das Artensterben und stellen ...


Stand: 18. Mai 2001

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