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Unter I. werden alle Abwässer verstanden, die bei Produktions- und Verarbeitungsprozessen in der Industrie anfallen. Einen großen Anteil an den I. bildet das Kühlwasser (Kühlturm), welches i.d.R. unbehandelt in Flüsse geleitet wird.
Belastungen der anderen I. sind: schwer abbaubare organische Stoffe (Tierverarbeitung, Konserven sind sterilisierte,verpackte Lebensmittel, die über mehrere Jahre haltbar sind. Konserven- und Seifenfabriken, Die Papier- und Zellstoffindustrie ist durch großen Abwasseranfall und hohe Schwefeldioxidemissionen gekennzeichnet (Abwasser, Schwefeldioxid).Papierindustrie), Öle und Organische Verbindungen, die aus Glycerin und Fettsäuren aufgebaut sind.Fette (Molkereien, siehe Fette.Margarine-, Fleischwaren-, Seifenfabriken, Schlachthäuser, In R. wird aus rohem Erdöl durch Destillation v.a. Benzin und Heizöl gewonnen.Raffinerie, Metallverarbeitung),
Sammelbezeichnung für Metalle mit einer Dichte von über 4,5 g/cm3. Schwermetalle, Säuren (siehe Fette.Margarine-, Seifen-, Viskose-, Sprengstoffabriken, Beizereien, Kohlegruben, Galvanisieranstalten, Chemische Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie, Bleichereien), Alkalien (Gerbereien, Die ältesten Geflechte (Leinengewebe) sind vor 6.500 Jahren in Ägypten bereits mit Spindel und Webstuhl entstanden.Textilindustrie, Metallfabriken, Wäschereien, chemische Industrie), toxische Stoffe (Gerbereien, Färbereien, Kokereien, Galvanisieranstalten, Sprengstoffabriken,
chemische Industrie, Produktion von Pflanzenschutzmitteln), radioaktive Substanzen (Uranbergbau, Kernkraftwerke, In der N. werden kurzlebige radioaktive Substanzen (Radioaktivität) zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken eingesetzt. Nuklearmedizin), Früher üblicher Begriff für waschaktive Substanzen mit grenzflächenaktiven Eigenschaften, wofür sich heute die Bezeichnung Tenside eingebürgert hat. Detergentien (Seifen-, Die ältesten Geflechte (Leinengewebe) sind vor 6.500 Jahren in Ägypten bereits mit Spindel und Webstuhl entstanden.Textilindustrie, Färbereien, Wäschereien) sowie hohe Gehalte an Schwebstoffen (P. kann aus Zellstoff, Holzstoff, Alt-P. und Lumpen (Anteil ca. 70 Prozent) bestehen. Füllstoffe sind z.B. Kreide, Bariumsulfat, Titandioxid und Kaolin. Papier-, Zellstoffabriken, Die H. verarbeitet das von der Forstwirtschaft gewonnene Rundholz zu Bau- und Schnittholz, Holzwerkstoffen und Papier. Holzindustrie).
I. müssen i.d.R. vorbehandelt werden, ehe sie in öffentliche Kläranlagen (Abwasserreinigung) eingeleitet werden können (Indirekteinleiter).
Industriebetriebe, die ihre I. in die öffentliche Kanalisation einleiten, werden nach der Indirekteinleiter-Verordnung belangt.
Bei direkter Einleitung in Gewässer ist eine umfangreiche Reinigung in speziellen werkseigenen Kläranlagen erforderlich. Nach dem Abwasserabgabengesetz wird eine Abgabe für Direkteinleiter erhoben, die sich nach der Schädlichkeit des I. richtet (Meßgröße ist u.a. der CSB).
Zur Behandlung und Abwassermenge in besonders abwasserintensiven Industriezweigen: Chemische Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie, Die ältesten Geflechte (Leinengewebe) sind vor 6.500 Jahren in Ägypten bereits mit Spindel und Webstuhl entstanden.Textilindustrie
Lit.: U.Förstner: Umweltschutztechnik, Berlin 1991
@Umweltlexikon?- Abwässer, Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie
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DIE STILLE ANSCHALTEN - Protest gegen das Klangabwassersystem
Hamburg, 25.11.2009: Sie ist so selten dieser Tage... die Stille. Im Restaurant, auf dem Flughafen, im Auto, zu Hause, das Multitasking grassiert. Fernsehen anschauten, während ich zur selben Zeit einige Ausdrucksweisen in Barbers Adagio ausarbeitete. Ich habe das schnell beendet. Es ist eine Ironie, dass die Leute eine rauch-freie Umgebung haben wollen, aber nie bemerkt haben, dass sie von Musikverschmutzung umgeben sind. |
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Neue Pflicht für Hauseigentümer: Fachkundiger Blick in die Abwasserleitungen
Düsseldorf, 20.10.2009: Auf Hauseigentümer in NRW kommt eine neue Verpflichtung zu: Das Landeswassergesetz schreibt vor, dass sie ihre privaten Schmutz- oder Mischwasserleitungen auf undichte Muffen, Risse oder so genannte Scherbenbildung (wenn Längs- und Querrisse untereinander verbunden sind) überprüfen und bei Schäden sanieren lassen. Denn sickert Schmutzwasser aus defekten Kanälen, belastet es den Boden. Auf der anderen Seite kann Grundwasser ins defekte Kanalnetz eintreten. |
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Wärme aus Abwasser
Dresden, 13.10.2008: "Wir wollen Energie aus Abwässern gewinnen", so beschreibt Christian Micksch, Geschäftsführer der Sächsischen Energieagentur SAENA GmbH, das Ziel eines Pilotprojekts in Schkeuditz. Mittels einer neuartigen Wärmerückgewinnungsanlage soll dort zukünftig ein neu entstehender Hort beheizt werden. |
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Hormonspuren im Abwasser!
Bonn, 08.05.2004: Sexualhormone im Wasserkreislauf werden unter anderem als "Spermienkiller" verdächtigt. Sie wirken schon in äußerst geringen Konzentrationen, die nur mit großem Aufwand nachzuweisen sind. |
Stand:
17. Mai 2001 |