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Waschmaschine


W. belasten die Umwelt durch Stromverbrauch (Kraftwerk),Trinkwasserverbrauch und Waschmittel.

In Westdeutschland werden 14% des Trinkwassers und 9% des Haushaltsstroms zum Wäschewaschen verbraucht. Jährlich gelangen ca 700.000 t Waschmittel ins Abwasser .
In den letzten 10 Jahren konnte der Wasserverbrauch von W. um 45% (von 150 auf 80 l) und der Stromverbrauch um 33% (von 3 auf 2 kWh) gesenkt werden. Sparsame Geräte benötigen sogar nur 70 l Wasser und 1,8 kWh (Daten für Kochwäsche). Auch die heute am Markt erhältlichen W. unterscheiden sich drastisch im Verbrauch, so daß der richtigen Wahl beim Kauf einer W. eine wichtige Bedeutung zukommt (Haushaltsgeräte). Der Effekt sparsamerer W. wird allerdings durch verändertes Verbraucherverhalten überkompensiert. So stieg die wöchentliche pro-Kopf-Wäschemenge von 1900 bis 1991 fast um den Faktor 4!
Wasser- und Stromverbrauch stehen in direktem Zusammenhang. Je weniger Wasser pro Waschgang erhitzt werden muß, desto weniger Energie wird hierzu benötigt. Dasselbe gilt für die Waschtemperaturen. Wird eine Kochwäsche durch eine 60-Grad-Wäsche ersetzt, so können 40% Energie gespart werden.
V.a. technische Neuerungen können Strom- und Wasserverbrauch senken:
Eine Mengenautomatik z.B. sorgt dafür, daß nur wenig mehr Wasser in die W. einfließt als von der Wäsche aufgesogen wird. So wird für die Wäsche von Synthetik-Textilien oder kleinen Mengen weniger Wasser verbraucht als für Baumwolle oder eine volle Trommel. Zu der aufgesogenen Wassermenge kommen noch knapp 5 l hinzu, die ständig abgepumpt und von oben wieder auf die Wäsche gesprüht werden.
Eine Dosierautomatik sorgt für die optimale Dosierung von Waschmittel, Enthärter , Bleichmittel und auf Wunsch auch Weichspüler je nach eingestelltem Programm, wodurch Überdosierungen durch leider viel zu oft auftretende Bedienungsfehler vermieden und die Mengen der einzusetzenden Mittel reduziert werden. Dosierautomatiken sind allerdings noch sehr teuer.
Eine weitere, billigere Methode, Waschmittel, Strom und Wasser zu sparen, ist das Einweichen vor der Wäsche und/oder die Verlängerung der Waschzeit. Einige W. haben entsprechende Sparprogramme. Dieser Effekt ist aber auch durch das zwischenzeitliche Ausschalten nach der ersten Wasserzufuhr zu erzielen. Hierdurch kann z.B. eine Koch- durch eine 60-Grad- oder eine 60-Grad- durch eine 40-Grad-Wäsche ersetzt werden, da durch die längere Verweildauer das Waschmittel besser einwirken kann und auch stärker verschmutzte Kleidung sauber wird.
Für Gegenden mit extrem hartem Wasser (Wasserhärte) sind vorgeschaltete Anionenaustauscher (Ionenaustauscher) empfehlenswert, die an alle W. angeschlossen werden können. Sie tauschen die härtebildenden Calcium- und Magnesiumionen im Wasser gegen Natriumionen aus und sorgen dafür, daß weniger Waschmittel bzw. Enthärter benötigt wird. Eine weitere Methode, die Wasserhärte zu senken, ist die Verwendung von sehr weichem Regenwasser (Regenwassernutzung).
Nur wenige W.-Modelle ermöglichen eine direkte Nutzung des Warmwassers aus der gas- oder ölgefeuerten Zentral-Heizung oder von Sonnenkollektoren, wodurch beträchtliche Mengen Strom eingespart werden können. Standardmodelle benötigen zur Einspeisung von Warmwasser externe Vorschaltgeräte, die in verschiedenen Ausführungen erhältlich sind.
In älteren W. fanden häufig PCB-haltige Kondensatoren Verwendung, die durch Auslaufen (bräunliche Flüssigkeit) und bei der Verschrottung zur gesundheitlichen Gefahr werden können.




Haupttreffer:

BUND warnt vor Waschmaschine mit Nanopartikeln BUND warnt vor Waschmaschine mit Nanopartikeln
Berlin, 15.10.2006: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Verbraucher vor dem Kauf der Waschmaschine "Silver Nano Health System®" gewarnt. Zudem forderte der Umweltverband Samsung und Media Markt dazu auf, das von ihnen seit dieser Woche stark beworbene Produkt umgehend vom Markt zu nehmen. Die in der Maschine enthaltenen Silber-Nanopartikel seien noch nicht auf ihre Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit hin getestet worden.
Stahlrecycling: Aus dem Leben einer Waschmaschine Stahlrecycling: Aus dem Leben einer Waschmaschine
Köln, 13.01.2003: Vor dem Ofen sind sie alle gleich: Der Kotflügel, die Waschmaschine oder die alte Eisenbahnbrücke. Oft mehr als einmal in ihrem Lebenszyklus treffen sie sich wieder, zur kollektiven Feuertaufe für ein neues Dasein im Dienste der Verbraucher. Nach rund 20 Jahren Lebensdauer kehren gut 70 Prozent aller Stahlprodukte in den Materialkreislauf zurück.
Weitere Treffer zu Ihrer Suchanfrage:
Superschlaue Stromzähler Superschlaue Stromzähler
Köln/Brühl, 07.12.2008: Seit kurzem können wenige Yello-Kunden hierzulande so genannte intelligente Stromzähler nutzen. Sie zeigen den Verbrauch in Echtzeit. Die Waschmaschine läuft an, die Kurve auf dem Computer-Monitor schlägt nach oben aus. Das Diagramm zeigt, wie viel Strom die Maschine verbraucht. Und auf dem Bildschirm gibt es noch mehr Funktionen:
Stromsparende Produkte auf einen Blick erkennen Stromsparende Produkte auf einen Blick erkennen
Berlin, 03.11.2008: Um Verbrauchern den Kauf von Kühlschrank, Waschmaschine und Co. zu erleichtern, veröffentlicht die Deutsche Energie-Agentur GmbH seit November regelmäßig Topgeräte-Listen mit aktuellen Marktübersichten zu energieeffizienten Produkten. Denn vor allem Geräteausstattung und -auswahl beeinflussen die Stromkosten in privaten Haushalten.
Energiesparen muss nicht viel kosten Energiesparen muss nicht viel kosten
Berlin, 12.12.2007: In den letzten zehn Jahren haben sich die Heizkosten im Durchschnitt fast verdoppelt und werden voraussichtlich auch weiterhin steigen. Energiesparen wird daher immer wichtiger, um den eigenen Geldbeutel zu schonen. Bereits durch richtiges Heizen und Lüften sowie einige kostengünstige Maßnahmen kann ein ...


Stand: 4. Mai 2001

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