Druckerschwärze

Druckerschwärze

Druckerschwärze ist ein fachlich veralteter Begriff für – schwarze – Druckfarbe, die vor allem durch ihren Einsatz in Printmedien wie Tages- und Wochenzeitungen bekannt ist. Für den Zeitungsdruck wird, abhängig vom Druckverfahren und den eingesetzten Druckmaschinen, eine Mischung aus Pigmenten, Polymeren und Ölen verwendet. Dazu gehört auch Mineralöl. Außerdem kommen Additive zum Einsatz. Beim Auftrag auf das Papier ist die Druckerschwärze flüssig und zieht dann in das offenporige Material ein.

Kein Gesundheitsrisiko dank Selbstverspflichtung – europaweit

Druckerschwärze ist aber auch dafür bekannt, sich gerne wieder vom Zeitungspapier zu lösen (zumindest teilweise) und stehen im Verdacht gesundheitsschädlich zu sein. Laut der freiwilligen Selbstverpflichtung der Mitglieder des Verbandes der Druckfarbenindustrie in Deutschland aus dem Jahr 1993 (1996 in Europa) enthalten moderne Druckfarben keine Schwermetalle oder halogenorganischen Substanzen mehr. Auch das immer noch notwendigerweise enthaltene Lösungsmittel Toluol ist in geringen Mengen unschädlich.

Drucker für jeden Bedarf und Geldbeutel

Auch außerhalb des Zeitungswesens finden Geräte Anwendung, die zuverlässig Farbe auf Papier bringen – handelsübliche Drucker und Kopierer. Laserdrucker brauchen Toner als Druckerschwärze, wohingegen andere Drucker mit Tintentanks (Tintenstrahldrucker) oder Farbstreifen (Nadeldrucker) arbeiten. Dank des technischen Fortschritts wurden Drucker in den letzten Jahren immer günstiger und leistungsfähiger. Heute steht in vielen Privathaushalten ein Drucker, oft als Kombi- oder Multifunktionsgerät um wahlweise drucken, kopieren, scannen oder faxen zu können.