Rhabarber-Stangen

Rhabarber

Der Rhabarber wird auch Gewöhnlicher Rhabarber genannt und gehört zu den Knöterichgewächsen. Ursprünglich stammt er aus dem Himalaya und gelangte im 11. Jahrhundert ins Abendland, wo er im Mittelalter vor allem für medizinische Zwecke verwendet wurde. Man kennt die Pflanzen vor allem daher, dass man die Blattstiele durch Kochen zu Kompott verarbeiten kann.

Die Merkmale des Rhabarbers

Es handelt sich hierbei um eine Pflanze, die immergrün, ausdauernd und krautig ist. Von Mai bis Ende Juni ist seine Blütezeit. Damit er blühen kann ist ein Kältereiz nötig. Dafür müssen die Temperaturen für mindestens 12 Wochen unter 10 Grad sinken.

Der Anbau und Ernte des Rhabarbers

Damit die Pflanze gut wächst und gedeiht ist es nötig, dass der Boden in dem sie wächst wasserreich ist und einen pH-Wert von 5,6 bis 7,2 hat. Bis auf den hohen Bedarf an Wasser braucht diese Pflanze kaum etwas anderes damit sie prächtig wächst und gedeiht. Im zweiten Jahr nach dem Setzen kann man den Rhabarber im Freiland ernten. Die Kultur dauert fünf oder sechs Jahre. Währenddessen erntet man bis Ende Mai, danach noch bis Juli. In Gewächshäusern wächst die Pflanze am besten zwischen 12 und 16 Grad und circa 90 Prozent Luftfeuchtigkeit.