Regionale Lebensmittel

Ernährung

Gedanken über die Ernährung sollten sich nicht darin erschöpfen, ob man nun das Brot mit Salami oder Leberwurst belegt oder Süßstoff anstelle von Zucker verwendet. Weitsicht ist gefragt. Denn dass die Ernährungsweise der Menschen in den Industrienationen eher krank macht als gut tut, ist mittlerweile unumstritten. Aber wie kann man auf eine möglichst einfache Weise seine Ernährung langfristig verändern?
Zunächst einmal sind genauere Kenntnisse über die einzelnen Lebensmittel, ihre Nährstoffe und ihre Qualität für die tägliche Ernährung erforderlich. Denn wer genau weiß, was er eigentlich isst, kann bewusst etwas verändern. Regionale Lebensmittel werden immer beliebter, weil sie nicht um die halbe Welt geflogen werden mussten und die Bauern vor Ort unterstützen. Deshalb kaufen viele Menschen auch auf Wochenmärkten oder achten gezielt darauf, regionale Lebensmittel zu verzehren. Außerdem reduziert dies gleichzeitig den Stromverbrauch.

Lebensmittel- und Genussmittel

Der Begriff Lebensmittel umfasst Nahrungsmittel udn Genussmittel. Nahrungsmittel, auch regionale Lebensmittel, die also aus einem Umkreis von ca. 50 – 100 km stammen werden überwiegend zum Zweck der Ernährung, also zur Versorgung mit Nährstoffen, Genussmittel zu Genusszwecken verzehrt. Bei Grenzfragen, ob zum Beispiel Kakao wegen seines relativ hohen Fettgehaltes ein Nahrungs- oder aufgrund des Genusswertes ein Genussmittel ist, scheiden sich die Geister.

Die Bestandteile von Lebensmitteln – das heißt Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Vitamine oder Mineralstoffe – werden auch als Nährstoffe bezeichnet. Ein Begriff, der die Bedeutung dieser Stoffe für die Ernährung unterstreicht. Unerwünschte Inhaltsstoffe wie bestimmte Schwermetalle und giftige Substanzen gelten verständlicherweise nicht als Nährstoffe.

Oft ist es schwer, wissenschaftliche Erkenntnisse und Empfehlungen in die Praxis zu übertragen. Gewisse Lebensmittel werden von der Bevölkerung bevorzugt verbraucht. Fehlernährung lässt sich durch die richtige Wahl aus dem reichlichen Lebensmittelangebot vermeiden.