Braunkohle-Abbau im Ruhrgebiet

Braunkohle

Braunkohle, auch bekannt als Turff, ist über Millionen von Jahren gepresstes Sedimentgestein, dass sehr locker und in seiner Farbe bräunlich bis schwarz ist. Sie gilt als fossiler Brennstoff, denn sie besteht vornehmlich aus organischen Substanzen. Im Vergleich zur Steinkohle schafft der gleiche Anteil an Braunkohle lediglich 1/3 der Energie, der aus der gleichen Menge Steinkohle gewonnen werden kann.

Entstehung der Braunkohle

Die Braunkohle hat sich in Deutschland im Tertiär gebildet. Wie auch bei der Steinkohle, sind es auch organische Substanzen verstorbener Sträucher, Gräser und Bäume, die die Grundlage der Braunkohle bilden. Erst haben sich in Moorlandschaften Torfschichten gebildet, die dann, unter dem Druck Millionen von Jahren zu Kohle gepresst wurden.

Braunkohle und ihr Einfluss auf die Umwelt

Deutschland war bekannt für ihre Energiegewinnung aus Braunkohle. Heute hat sich der Blickwinkel verändert und wir setzen verstärkt auf ’saubere‘ und erneuerbare Energien, wie Gas, Wind und Sonnenenergie. Wer einen Energiewechsel anstrebt, kann bei einem Gasanbieter Vergleich im Internet schnell seinen günstigsten Energieanbieter seiner Region finden.

Doch Braunkohle wird weiterhin in Deutschland abgebaut. Da sie meistens nur wenige Meter unter der Erde liegt wird sie in modernen Anlagen im Tagebau abgebaut. Hier schaufeln riesige Bagger die Braunkohle auf Förderbänder, von wo sie ihren Weg in die Welt und unsere Haushalte beginnt. Vornehmlich werden Braunkohlekraftwerke mit dem Brennstoff und Energieträger versorgt und beliefert. Hier wird die Braunkohle verbrannt und Wärme gewonnen. Aus der Wärme wird anschließend unser Strom produziert. Zwar gilt die Braunkohle als sehr günstiger Kraftstoff, schädlich für die Umwelt ist das Verbrennen dieser trotzdem. Denn kein anderer Energieträger setzt soviel Kohlendioxid frei, wie die Braunkohle, wenn sie verbrannt wird. Heute kann mit Sicherheit gesagt werden, dass weit über 1/3 der Treibhausgase aus den (Braun-)Kohlekraftwerken kommen. Da heißt es doch umdenken, das Klima schonen und beim Gasanbieter Vergleich über eine energiereiche Alternative nachdenken.