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Als H. werden feste Abfälle bezeichnet, die im Rahmen einer normalen Haushaltsführung in Privathaushalten entstehen und durch die Müllabfuhr abgefahren werden (hausmüllähnlicher Gewerbemüll).
Die in Westdeutschland jährlich pro Kopf zu entsorgende H.-Menge liegt zwischen 235 und 250 kg (Zusammensetzung s. Tab.). Die H.-Menge in der ehem. DDR betrug 1988 180 kg pro Einwohner und Jahr. Müllzusammensetzungen sind nicht bekannt. Man kann davon ausgehen, daß sich die Kennwerte weitestgehend westdeutschen Werten annähern werden (Sekundärrohstoffsystem). Haupteinflußfaktor auf Mengen und Zusammensetzung von H. ist der zur Verfügung stehende Müllbehältertyp.
In großen Müllgefäßen (240 l-Müllgroßbehälter und 1.100 l-Container) fällt wesentlich mehr H. an als in kleinen (35 l-Mülleimer und Müllsäcke), da die Notwendigkeit, Als A. werden bewegliche Gegenstände bezeichnet, deren sich der Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss.
Abfall zu vermeiden oder einer Verwertung zuzuführen, bei großen Behältern gering ist. Maßnahmen zur Verringerung von Müllmengen und Schadstoffgehalten sind Abfallberatungen, in denen die Bevölkerung gezielt über bestehende Möglichkeiten der Abfallvermeidung bedeutet, Abfälle gar nicht erst entstehen zu lassen. Fälschlicherweise wird häufig die Abfallverwertung als Abfallvermeidung bezeichnet. Bei der Abfallverwertung handelt es sich jedoch lediglich darum, eine sinnlose Deponierung der bereits entstandenen Abfälle zu vermeiden. Abfallvermeidung oder -verwertung informiert wird, sowie eine Umstrukturierung der Abfallgebühren, die Abfallvermeidung honoriert und die Kosten für Haushalte mit hohem H.-Aufkommen erheblich steigert. Ein Großteil des westdeutschen H. (70%) wird auf Deponien verbracht und ca. 25% in Müllverbrennungsanlagen verbrannt (s. Tab. zu Als A. werden bewegliche Gegenstände bezeichnet, deren sich der Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss.
Abfall).
Eine besondere Problematik bei der H.-siehe Atommüll, Abfall, kommunale Abfallbeseitigung, Abwässerreinigung
Entsorgung stellen die enthaltenen Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe dar, die bei einer Abfallbehandlung in die Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt gelangen. Besonders schadstoffhaltig sind Zusammenschaltung mehrerer gleichartiger technischer Geräte (Strom-, Spannungsquellen, Kondensatoren). Batterien, Medikamente sowie Lacke sind aus Filmbildnern, Farbstoffen bzw. Pigmente, Lösemitteln sowie Hilfsstoffen zusammengesetzt.Lacke und Anstrichfarben, die sich leider noch viel zu oft im H. finden. Diese Materialien gehören in die Sonderabfallsammlung oder zur Apotheke.
Auch einige typische H.-Bestandteile wie In Europa werden K. mehrheitlich auf Erdölbasis (Naphtha, Erdöl) hergestellt, während in den USA hauptsächlich Erdgas als Rohstoff eingesetzt wird. Kunststoffe (insb. P. (Polyvinylchlorid)ist ein Kunststoff mit einem breiten Einsatzspektrum und wird v.a. für die Herstellung von Verpackungen und Spielwaren und im Baubereich verwendet.PVC), Textilien, siehe Kautschuk
Gummi, Als Leder werden Tierhäute bezeichnet, die durch chemische Behandlung (Gerben) fest, flexibel, dehnbar, porös und haltbar gemacht werden. Leder, beschichtetes P. kann aus Zellstoff, Holzstoff, Alt-P. und Lumpen (Anteil ca. 70 Prozent) bestehen. Füllstoffe sind z.B. Kreide, Bariumsulfat, Titandioxid und Kaolin. Papier und Unter V. versteht man Verpackungen, die durch Kombination unterschiedlicher Materialien (Kunststoffe, Aluminium, Pappe und Papier) erzeugt werden und deren Eigenschaften die der Einzelkomponenten übertreffen.Verbundverpackungen bergen zahlreiche Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe. Mit 30 Gew.-% haben die Verpackungsmaterialien einen großen Anteil am H. Diese sollen durch die Die Verordnung über die Vermeidung von Verpackungsabfällen, kurz V. (VerpackV), verabschiedet im Juni 1991, zielt darauf ab, die Verwendung umweltverträglicherer Stoffe bei der Herstellung von Verpackungen festzuschreiben und das Verpackungsaufkommen (Verpackungsmüll) zu minimieren durch Verpflichtung zur:Verpackungsverordnung verringert werden (Grüner Punkt, Verpackungsmüll, Die Duale System Deutschland Gesellschaft für Abfallvermeidung und Sekundärrohstoff, Bonn (DSD) wurde von Unternehmen des Handels, Verpackungsherstellern und deren Materiallieferanten gegründet.duales System). Das H.-Aufkommen in verschiedener anderen Staaten geht aus der Tabelle hervor.
Lit.: UBA (Hrsg.): Bundesweite Hausmüllanalyse 1983-85, Berlin 1985
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Albtraum Atommüll - Ein Film von Eric Guéret
Berlin, 22.02.2010: Endlagerstätten, die mit Wasser voll laufen. Illegal und unter freiem Himmel in Sibirien eingelagerter französischer Atommüll. Schwer umkämpfte Castor-Transporte: Atommüll ist und bleibt die Schwachstelle der Atomenergie, ihre Achillesferse, ihr verdrängter Alptraum. |
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Keine voreilige Entscheidung zum Atommülllager Asse
Berlin, 13.01.2010: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat davor gewarnt, sich voreilig auf eine bestimmte Option zur Zukunft des Atommüllendlagers Asse in Niedersachsen festzulegen. Die bisherigen Erkenntnisse über das eingelagerte radioaktive Inventar in dem ehemaligen Bergwerk und über den Zustand des Salzstocks ließen die Entscheidung für eine der drei untersuchten Schließungsvarianten nicht zu. |
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Essen für die Müllhalde
München, 08.12.2009: Forscher zeichnen erschreckendes Bild der Verschwendung. Fast 40 Prozent der in den USA gekauften Lebensmittel landen im Müll. Zu diesem Ergebnis kommen Experten vom National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases NIDDK in Bethesda, Maryland. |
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Müllwirtschaft: Monopole schaden der Volkswirtschaft
Berlin/Bonn, 30.07.2009: www.ne-na.de "Ein Unternehmen mit absoluter Monopolstellung wie der Grüne Punkt kann höhere Preise verlangen als unter den Bedingungen eines funktionierenden Wettbewerbs. Das führt zu Einbußen beim Volkswohlstand." Zu dieser Einschätzung gelangte vor sieben Jahren der inzwischen verstorbene Volkswirtschaftsprofessor Hans-Jürgen Ewers im Interview mit NeueNachricht. |
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Planschbecken - Ein Haufen Sondermüll
Frankfurt, 21.07.2009: Ein Planschbecken gehört zur Kindheit wie das erste Fahrrad. Leider verhageln die meisten Hersteller den Badespass ganz gewaltig: Bei einer Untersuchung des Frankfurter Verbrauchermagazins ÖKO-TEST kam heraus, dass fast alle Produkte derart verseucht mit Schadstoffen sind, dass sie eigentlich ... |
Stand:
16. Mai 2001 |