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Umweltlexikon-online.de: Xylol


Ein Gemisch der drei Isomere des Dimethylbenzols, die aus Steinkohlenteer oder Erdöl gewonnen werden. In der Technik besitzt X.
Bedeutung als Lösemittel und ist wichtiges Ausgangsprodukt für Kunststoffe , Lacke, Farben , Klebstoffe u.a.
50-60% der eingeatmeten X.-Mengen werden vom menschlichen Körper resorbiert, wobei X. leicht ins Fettgewebe eintreten kann, sehr langsam wieder freigesetzt und nach anschließender Oxidation von den Nieren ausgeschieden wird. X. wirkt auf das Zentralnervensystem. Konzentrationsschwäche, Seh- und Gleichgewichtsstörungen, Kopfschmerzen, Haut- und Augenreizungen sind die Symptome bei Aufnahme höherer Konzentrationen. X. kann auch Schnüffelsucht durch Gewöhnungseffekt hervorrufen. Es gibt Hinweise auf eine fruchtschädigende Wirkung von X. speziell bei Inhalation . Das krebserzeugende Potential von X. kann z.Z. nicht endgültig gewertet werden und wird weiterhin untersucht.
MAK-Wert: 100 ppm entspr. 440 mg/m3; MIKD: 5 ppm entspr. 20 mg/m3; Mindestanforderung an die Innenraumluft: 0,4 mg/m3 entspr. 0,1 ppm.

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Stand: 10. Februar 2012
Erstellt: 10. Februar 2012
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