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Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Xylol
Umweltlexikon-online.de: Xylol
Ein Gemisch der drei
Chemische Verbindungen, die die gleichen Atome enthalten, jedoch in unterschiedlicher Anordnung.
Isomere
des Dimethylbenzols, die aus
Gemisch aus Tausenden von Einzelsubstanzen, das bei der Koksgewinnung (Kokerei) anfällt.
Steinkohlenteer
oder Erdöl gewonnen werden. In der Technik besitzt X. Bedeutung als Lösemittel und ist wichtiges Ausgangsprodukt für
In Europa werden K. mehrheitlich auf Erdölbasis (Naphtha, Erdöl) hergestellt, während in den USA hauptsächlich Erdgas als Rohstoff eingesetzt wird.
Kunststoffe
,
Lacke,
Der Farbeindruck wird durch Farbmittel (Pigmente) hervorgerufen, welchen, um sie als Mal-F. verwenden zu können, Bindemittel zugemischt sind.
Farben
,
Zur Herstellung von Klebstoffen werden überwiegend Rohstoffe verwendet, die kostengünstig produziert werden können. Daher werden in der Klebstoffindustrie meist synthetische Polymere eingesetzt.
Klebstoffe
u.a.
50-60% der eingeatmeten X.-Mengen werden vom menschlichen Körper resorbiert, wobei X. leicht ins Fettgewebe eintreten kann, sehr langsam wieder freigesetzt und nach anschließender
Ursprüngliche Bezeichnung für eine langsame, schnelle oder explosionsartig verlaufende Vereinigung von Sauerstoff mit anderen Elementen oder Verbindungen. Heute versteht man unter Oxidation den Entzug von Elektronen aus den Atomen eines Elements.
Oxidation
von den Nieren ausgeschieden wird. X. wirkt auf das Zentralnervensystem. Konzentrationsschwäche, Seh- und Gleichgewichtsstörungen, Kopfschmerzen, Haut- und Augenreizungen sind die Symptome bei Aufnahme höherer Konzentrationen. X. kann auch Schnüffelsucht durch Gewöhnungseffekt hervorrufen. Es gibt Hinweise auf eine fruchtschädigende Wirkung von X. speziell bei
Einatmung von Gasen, Dämpfen, zerstäubten Flüssigkeiten. Teile der inhalierten Stoffe gelangen durch Aufnahme über die Schleimhäute des Lungengewebes in den Körper und entfalten dort ihre Wirkung.
Inhalation
. Das krebserzeugende Potential von X. kann z.Z. nicht endgültig gewertet werden und wird weiterhin untersucht.
MAK-Wert: 100
ppm entspr. 440 mg/m3; MIKD: 5
ppm entspr. 20 mg/m3; Mindestanforderung an die Innenraumluft: 0,4 mg/m3 entspr. 0,1
ppm.
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Stand: 10. Februar 2012
Erstellt: 10. Februar 2012