Startseite
|
Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Weißblech
Umweltlexikon-online.de: Weißblech
Als W. bezeichnet man ein Eisenblech, das zum Schutz vor
K. ist eine von der Oberfläche ausgehende, allmähliche Zerstörung von Metallen, aber auch nichtmetallischer Werkstoffe.
Korrosion
mit einer dünnen Schicht aus
Chemisches Element der IV. Hauptgruppe, Symbol Sn, Ordnungszahl 50, Schmelzpunkt 232 Grad C, Siedepunkt 2.270 Grad C, Dichte 7,29 g/cm3, in mehreren Modifikationen auftretendes Schwermetall.
Zinn
überzogen ist.Für W., das mit Lebensmitteln in Berührung kommt, werden meist über dem
Chemisches Element der IV. Hauptgruppe, Symbol Sn, Ordnungszahl 50, Schmelzpunkt 232 Grad C, Siedepunkt 2.270 Grad C, Dichte 7,29 g/cm3, in mehreren Modifikationen auftretendes Schwermetall.
Zinn
noch eine oder mehrere zusätzliche Schutzschichten aus Lack aufgebracht.
70% des in Westdeutschland hergestellten W. wird im Lebensmittelbereich verbraucht, wo man es meist zu
Konserven sind sterilisierte,verpackte Lebensmittel, die über mehrere Jahre haltbar sind.
Konserven
- oder Getränkedosen verarbeitet. Auf diese Weise fallen mit Haus- und Gewerbemüll (Hausmüll,
Als A. werden bewegliche Gegenstände bezeichnet, deren sich der Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss.
Abfall
) jährlich etwa 700.000 t W.-Schrott an, dessen Verwertung Probleme bereitet (
Bei der Produktion und beim Verbrauch von Gütern entstehen Abfälle. Die Rückführung dieser Abfälle in den Stoffkreislauf (Produktion - Verbrauch) durch Verwertung nennt man R.
Recycling
). Früher wurde W. in der Eisenverhüttung eingesetzt, mit dem Rückgang der Eisenproduktion sind Stahlwerke z.Z. fast die einzigen Abnehmer. Jedoch darf aus Qualitätsgründen im Stahl ein bestimmter Zinnanteil nicht überschritten werden, so daß spezielle Verfahren der Entzinnung (z.B. Lurgi-Verfahren) zur Anwendung kommen oder der W.-Schrott mit Eisen verschnitten wird (Abkonzentration). W.-Erzeugnisse sind energetisch und ökologisch günstiger als die entsprechenden Produkte aus
Aluminium ist das dritthäufigste Element (8,13 Prozent) und häufigste Metall der Erdkruste. Es liegt in der Natur hauptsächlich in Form schwerlöslicher Oxide und Silikate in Form von Tonmineralien vor und kommt deswegen nur in Spuren in biologischen Systemen vor.
Aluminium
. Wie beim
Aluminium ist das dritthäufigste Element (8,13 Prozent) und häufigste Metall der Erdkruste. Es liegt in der Natur hauptsächlich in Form schwerlöslicher Oxide und Silikate in Form von Tonmineralien vor und kommt deswegen nur in Spuren in biologischen Systemen vor.
Aluminium
existiert jedoch auch für W. noch kein bundesweites Sammel- und Rückführsystem. Zudem ist W. als
Einwegverpackung abzulehnen. Daher muß z.B. auf dem Getränkesektor die Forderung gestellt werden, in Zukunft verstärkt auf
Glas ist ein anorganisches Schmelzprodukt, das sich, ohne merklich zu kristallisieren, abkühlen lässt und erstarrt.
Glas
in Mehrwegsystemen als Packstoff umzusteigen, auch wenn hierbei eine größere Bruchgefahr und ein höheres Verpackungsgewicht zu verzeichnen sind.
Weitere Meldungen zum Thema "Weissblech":
5780 Aufrufe seit August 2009
Stand: 13. Februar 2012
Erstellt: 13. Februar 2012