Weißpigment zur Pigmentierung von Lacken (62%), Kunststoffen (16%) und
P. kann aus Zellstoff, Holzstoff, Alt-P. und Lumpen (Anteil ca. 70 Prozent) bestehen. Füllstoffe sind z.B. Kreide, Bariumsulfat, Titandioxid und Kaolin.
Papier
(14%). Derzeitige T.-Produktion: EG-weit ca. 1 Mio t/Jahr und weltweit rd. 2,5 Mio t/Jahr. Allein in Deutschland werden jährlich ca. 300.000 t produziert, wovon etwa 50% ins Ausland exportiert werden (
Der A. ist direkte Folge einer ganzen Reihe von Faktoren: Nach wie vor und ersten Ansätzen zum Trotz wird in Deutschland wie auch weltweit beim Abfall vorwiegend auf Entsorgung statt auf Vermeidung gesetzt (Abfallvermeidung, Verpackungsverordnung).
Abfalltourismus
). Die Herstellung von T. geschieht über zwei Verfahren: das Sulfat- und das Chloridverfahren.
Beim Sulfatverfahren, das hauptsächlich angewendet wird, fallen pro t T. 11 t
Als A. werden bewegliche Gegenstände bezeichnet, deren sich der Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss.
Abfall
an. Hiervon sind 3,8 t Grünsalz, das zur Konditionierung in der 3. Reinigungsstufe einer
Abwasserreinigung eingesetzt wird, und 7 t Dünnsäure, verdünnte Schwefelsäure, deren
siehe Atommüll, Abfall, kommunale Abfallbeseitigung, Abwässerreinigung
Entsorgung
problematisch ist.
Um die zu entsorgende Abfallmenge zu verringern, wird das Chloridverfahren eingesetzt. Hierbei sind jedoch Ausgangsstoffe mit einem hohen Anteil an T. notwendig. Natur-Rutil (mit 90% T.) und Titan-Konzentrate (mit 56% T.) sind jedoch nur begrenzt verfügbar.
Bei der Herstellung nach dem Chloridverfahren entstehen prinzipiell die gleichen Rückstände wie beim Sulfatverfahren, sie fallen jedoch im Erzeugerland und nicht im Verarbeitungsland an. Es findet somit nur eine Verlagerung des Abfallproblems statt.
T.-
Als Pigmente werden, im Gegensatz zu den Farbstoffen, die in der Löse- oder Bindemitteln unlöslichen farbgebenden Stoffe bezeichnet.
Pigmente
haben eine Korngröße von 20 mycrom und werden daher als Staubbelästigung eingestuft (
MAK-Wert für T.-
Bei S. handelt es sich um in der Luft verteilte, feste Teilchen, die je nach Größe in Grob- und Fein-S. unterschieden werden.
Staub
: 6 mg/m3). Anwendung finden T.-
Als Pigmente werden, im Gegensatz zu den Farbstoffen, die in der Löse- oder Bindemitteln unlöslichen farbgebenden Stoffe bezeichnet.
Pigmente
bei der Herstellung von
Der Farbeindruck wird durch Farbmittel (Pigmente) hervorgerufen, welchen, um sie als Mal-F. verwenden zu können, Bindemittel zugemischt sind.
Farben
, Lacken, Sonnenschutzmitteln, Seifen, Pudern, Salben sowie zum Einfärben von Kunststoffen. Um die schädlichen Umweltauswirkungen der Weißpigmentierung mit T. zu verringern, sollte auf den Einsatz von T. bei Sonnenschutzmitteln, Pudern, Salben, Seifen oder ähnlich kurzlebigen Produkten gänzlich verzichtet werden, da er in diesen Fällen lediglich optischen Zwecken dient und zu keiner Qualitätsverbesserung der Produkte beiträgt.
S. auch
Die A. erfolgt als Verbrennung oder Verklappung. Vor allem Dünnsäure aus der Titandioxid-Produktion und Klärschlämme wurden in früheren Jahren verklappt.
Abfallbeseitigung auf See
, Dünnsäure
Artikel zum Stichwort Substanzen bei www.Umweltjournal.de: