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Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Schwefel
Umweltlexikon-online.de: Schwefel
Chemisches Element der VI. Hauptgruppe,
Die O. gibt die Anzahl der Protonen im Atomkern an und legt damit gleichzeitig chemische Eigenschaften des Atoms sowie die Stellung des Atoms im Periodensystem fest.
Ordnungszahl
16, leuchtendgelbe Kristalle, Dichte 1,96 g/cm3, Nichtmetall.S. gehört mit etwa 0,048 Gew.-% der 16 km dicken Erdkruste zu den häufigsten chemischen Elementen. Der Mensch enthält ca. 175 g S., der sich hauptsächlich in Haaren, Nägeln und verschiedenen Aminosäuren und
Vitaminen befindet.
Große Mengen S. sind in
Erdgas ist ein brennbarer, fossiler Energieträger, der in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Das methanreiche Erdgas ist ein Gasgemisch, das man meist gemeinsam mit Erdöl vorfindet. Erdgas entsteht aus abgestorbener Biomasse unter Luftabschluss und hohem Druck.
Erdgas
, Erdöl und
K. ist ein fossiler Brennstoff, der sich in Jahrmillionen aus abgestorbenen Pflanzen unter Luftabschluß und dem Druck darüberliegender Gesteinsschichten gebildet hat, und zwar in der Reihenfolge Holz, Torf, Braun-, Steinkohle, Anthrazit.
Kohle
enthalten, was bei der
Als Verbrennung bezeichnet man umgangssprachlich eine chemische Reaktion, bei der sich ein chemisches Element schnell und unter Wärmeabgabe mit Sauerstoff verbindet.
Verbrennung
zu
Schwefeldioxid-Emissionen führt.
S.-Verbindungen verraten sich oft durch einen starken Geruch (faule
Eier des Hausgeflügels sowie mancher Wildvögel dienen als Lebensmittel. Hühnereier werden derzeit in Deutschland zu 90 Prozent in Massentierhaltung (intensive Legehennenproduktion) erzeugt.
Eier
, Stinktier). Elementarer S. liegt meist in sehr reiner Form vor. Fast 80% der Produktion werden zur Herstellung von Schwefelsäure sowie von Sulfiten und Hydrogensulfiten eingesetzt. S. wird angewendet in der
Düngemittelproduktion, bei der
V. ist eine vom Amerikaner Goodyear 1940 entwickelte Methode zur dreidimensionalen Vernetzung von Kautschuk.
Vulkanisation
von
K. wird in Natur-K. und Synthese-K. unterschieden. Natur-K., auch Latex genannt, wird aus dem weißen, milchigen Saft des Hevea-Baumes gewonnen.
Kautschuk
, zur Herstellung von
Kunststoffen u.ä. Anwendung findet S. in kleineren Mengen in
Akkumulatoren und bei der Beseitigung von
Chemisches Element, Symbol Hg, Ordnungszahl 80, Schmelzpunkt -38,84 Grad C, Siedepunkt 356,58 Grad C, Dichte 13,6 g/Kubikzentimeter.
Quecksilber
. Produktionsmenge 1991, alte Bundesländer 1,1 Mio t S..
Stichwortstand: 1993
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Stand: 10. Juni 2001
Erstellt: 8. Mai 2001