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Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Scheuermittel
Umweltlexikon-online.de: Scheuermittel
Untergruppe der
Eine unübersehbare Vielfalt an Pflege- und R. wird heute dem Verbraucher angeboten. Die Palette reicht vom Backofenspray über Mülleimerdeos bis zum Desinfektionsreiniger.
Reinigungsmittel
, deren entscheidendes Prinzip abrasiv wirkende Gesteinsmehle (Quarz,
B. ist ein vulkanisches Lavagestein (Natur-B.), dessen Vorkommen in Deutschland in den Gebieten von Laacher See und Neuwieder Becken sind und dort unter erheblicher Landschaftszerstörung abgebaut wird.
Bims
, Marmor, Kieselgur, Tonerde etc.) sind, so daß S. überwiegend Hilfsmittel für eine
siehe Abwasserreinigung.
mechanische Reinigung
sind. Wichtig für die Materialverträglichkeit der S. sind Größe und Härte der Partikel. Die Größe sollte 0,05 mm nicht überschreiten. Für die Härte eines Minerals gibt es Relativwerte (Skala von 1-10), die besagen, daß eine Oberfläche nur von einem Material mit höherem Härtegrad geritzt werden kann. So sollte beispielsweise für empfindliches
Messing ist eine Legierung, die v.a. aus Zink und Kupfer besteht. Messingsorten haben einen unterschieldichen Zinkanteil. Häufig wird die Legierung CuZn37 (mit 37 Prozent Zink) verwendet.
Messing
nur ein weiches S. auf Basis von Marmor o.ä. benutzt werden sollte.
Daneben enthalten S. meist
Tenside sind grenzflächenaktive Stoffe, welche sich bevorzugt in der Berührungsfläche zweier Medien konzentrieren, z.B. in der Grenzfläche Wasser/Luft.
Tenside
, Gerüststoffe,
D. sind solche Riechstoffe, die vom Menschen als angenehm wahrgenommen werden.
Duftstoffe
,
Sammelbezeichnung für lösliche Färbemittel, die den unlöslichen Farbpigmenten (Pigmente) gegenüberstehen.
Farbstoffe
und seltener
Wichtige Gruppe von Chemikalien, die in zahlreichen industriellen Prozessen (Bleicherei, Zellstoffbleiche), aber auch im Privathaushalt zum Einsatz kommt (dort vor allem als Wäsche-B. und in Fleckensalzen).
Bleichmittel
. Bei letzterem sind
chlorhaltige Wirkstoffe abzulehnen. S. werden sowohl in fester Form (Scheuerpulver) wie auch als wäßrige
Dispersionen (Scheuermilch) angeboten. Die Übergänge zu den
Putzmitteln sind fließend.
Insgesamt stellen S. i.d.R. empfehlenswerte Produkte dar, die hohe Reinigungsleistung mit einem geringen Chemikalienaufwand erzielen. Ganz ohne direkte Abwasserbelastung kommen Scheuerschwämmchen (Pads), Stahlwolle etc. aus.
Der Absatz an S. entwickelt sich immer mehr zugunsten des Typs Scheuermilch, weil dieser meist weichere Abrasivstoffe enthält. Es gibt aber auch milde Scheuerpulver. Der Vorteil letzterer ist der niedrigere Verpackungsaufwand, enthält die Milch doch bis zu 50%
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.
Wasser
.
Die S. ist eine Staublungenerkrankung (Pneumokoniose) mit einer Bindegewebsneubildung.
Silikose
Stichwortstand: 1993
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Stand: 10. Oktober 2002
Erstellt: 8. Mai 2001