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Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Rindenhumus
Umweltlexikon-online.de: Rindenhumus
R. stellt als Bodenverbesserungs- und Düngemittel eine Alternative zur Verwendung von
T. ist der Sammelbegriff für im Wasser zersetztes pflanzliches Material.
Torf
dar. Das Rohmaterial Rinde fällt reichlich an, seit die
F. ist die planmäßige Bewirtschaftung von Wäldern zur Holzgewinnung.
Forstwirtschaft
aus Kostengründen ihre Bäume nicht mehr sofort nach dem Fällen am ursprünglichen Standort entrindet. Dies geschieht jetzt in vollautomatischen Anlagen direkt in den Sägewerken.
Die Rinde wird nach dem Schälen fein zerkleinert und mindestens sechs Monate lang kompostiert (
Die K. (Verrottung) ist eine uralte Methode zur Umwandlung von organischen Reststoffen zu pflanzenverträglichen Bodenverbesserungsmitteln.
Kompostierung
). Dabei werden pflanzenschädliche Stoffe wie Gerbsäure, Harze und Wachse abgebaut. Der Kohlenstoffanteil von Rindenkompost ist größer als beim
T. ist der Sammelbegriff für im Wasser zersetztes pflanzliches Material.
Torf
, so daß etwa 20% mehr Dauerhumus entsteht. Nicht erwünscht sind die hohen Mangananteile, die bei empfindlichen Pflanzen Eisenmangel hervorrufen können. Dieser Mangel kann durch Zugabe von Eisenverbindungen ausgeglichen werden. Kritisch zu beurteilen ist der Gehalt an Pflanzenschutzmitteln im R. aus der
F. ist die planmäßige Bewirtschaftung von Wäldern zur Holzgewinnung.
Forstwirtschaft
.
Für R. existiert ein RAL-Qualitätszeichen.
Stichwortstand: 1993
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Stand: $updated$
Erstellt: 8. Mai 2001