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Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Radon
Umweltlexikon-online.de: Radon
R. ist ein radioaktives Edelgas,
Die O. gibt die Anzahl der Protonen im Atomkern an und legt damit gleichzeitig chemische Eigenschaften des Atoms sowie die Stellung des Atoms im Periodensystem fest.
Ordnungszahl
86, R. entsteht durch natürlichen Zerfall von
(Lateinisch: radius = Strahl), chemisches Element der II. Hauptgruppe, radioaktives Metall (Radioaktivität, Radionuklid)), chemisches Symbol Ra, Ordnungszahl 88, Schmelzpunkt etwa 700 Grad C, Siedepunkt 1.140 Grad C, Dichte 5,5 g/cm3.
Radium
. R. ist die wichtigste Quelle der natürlichen
Der Mensch ist von jeher dem Einfluss ionisierender Strahlung (Radioaktivität) ausgesetzt.
Strahlenbelastung
des Menschen.Dabei verteilt sich die Belastung etwa 10 Prozent aus der Exposition im Freien und zu etwa 90 Prozent aus der Exposition aus Innenräumen.
R. ist eine natürlich auftretende
Die beim Zerfall eines radioaktiven Präparates entstehende Strahlung
radioaktive Strahlung
, die von den geologischen und den physikalischen Gegebenheiten des Bodens abhängig ist. Diese Belastung spielt v.a. bei der Auswahl von Baumaterialien und der Innenraumbelastung bestimmter Regionen eine Rolle.
Es wird geschätzt, dass etwa 10 Prozent aller Lungenkrebsfälle in Deutschland auf die Belastung mit R. zurückzuführen sind. Die durchschnittliche R.-Belastung von deutschen Wohnungen liegt bei 40 Bq/m
3, Einzelwerte können bis 3.000 Bq/m
3 (Erzabbaugebiete in Thüringen und Sachsen) reichen, für die unbedingt Sanierungsmaßnahmen vorzusehen sind. Das KATALYSE Institut empfiehlt bei Belastungen über 100 Bq/m
3 einfache Sanierungen durchzuführen.
In der Aussenluft liegt die Belastung bei durchschnittlich 14 Bq/m
3. Diese Konzentration zugrunde gelegt wird die Bevölkerung mit einer effektiven Ganzkörperdosis von ca. 1,3 mSV belastet, das sind über 50 Prozent der natürlichen
Der Mensch ist von jeher dem Einfluss ionisierender Strahlung (Radioaktivität) ausgesetzt.
Strahlenbelastung
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Quelle:
KATALYSE Institut Köln: Radon und Strahlung aus Baustoffen Broschüre Köln 1994
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Stand: 28. November 2001
Erstellt: 13. Mai 2001