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Umweltlexikon-online.de: Radon


R. ist ein radioaktives Edelgas, Ordnungszahl 86, R. entsteht durch natürlichen Zerfall von Radium . R. ist die wichtigste Quelle der natürlichen Strahlenbelastung des Menschen.

Dabei verteilt sich die Belastung etwa 10 Prozent aus der Exposition im Freien und zu etwa 90 Prozent aus der Exposition aus Innenräumen.

R. ist eine natürlich auftretende radioaktive Strahlung , die von den geologischen und den physikalischen Gegebenheiten des Bodens abhängig ist. Diese Belastung spielt v.a. bei der Auswahl von Baumaterialien und der Innenraumbelastung bestimmter Regionen eine Rolle.

Es wird geschätzt, dass etwa 10 Prozent aller Lungenkrebsfälle in Deutschland auf die Belastung mit R. zurückzuführen sind. Die durchschnittliche R.-Belastung von deutschen Wohnungen liegt bei 40 Bq/m3, Einzelwerte können bis 3.000 Bq/m3 (Erzabbaugebiete in Thüringen und Sachsen) reichen, für die unbedingt Sanierungsmaßnahmen vorzusehen sind. Das KATALYSE Institut empfiehlt bei Belastungen über 100 Bq/m3 einfache Sanierungen durchzuführen.

In der Aussenluft liegt die Belastung bei durchschnittlich 14 Bq/m3. Diese Konzentration zugrunde gelegt wird die Bevölkerung mit einer effektiven Ganzkörperdosis von ca. 1,3 mSV belastet, das sind über 50 Prozent der natürlichen Strahlenbelastung .

Quelle:
KATALYSE Institut Köln: Radon und Strahlung aus Baustoffen Broschüre Köln 1994
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Stand: 28. November 2001
Erstellt: 13. Mai 2001
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
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