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Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Polystyrol
Umweltlexikon-online.de: Polystyrol
Der Massen-Kunststoff P. (Kennzeichnung: PS) wird durch
Chemische Reaktionsform, bei der sich mehrere Monomere in der Weise miteinander verbinden, daß das kettenförmige oder hochvernetzte Endprodukt, das Polymerisat, ein Vielfaches der eingesetzten Monomere darstellt (Kunststoffe).
Polymerisation
aus
S. wird auch als Phenylether oder Vinylbenzol bezeichnet. S. ist eine farblose, stechend riechende Flüssigkeit (Siedepunkt 146°C), die mit Luft explosive Gemische bildet.
Styrol
(Vinylbenzol) hergestellt.P. ist glasklar, hochglänzend, aber auch hart und spröde und wird für die Produktion durchsichtiger
Man unterscheidet Mehrweg(MW)-V. (z.B. Pfandflaschen) und Einweg(EW)-V. (z.B. Plastiktüten, Aludosen, Konservendosen oder Getränkekartons).
Verpackungen
(Lebensmittelverpackungen, Schaugläser, Filmspulen, Einweggeschirr usw.) aller Art verwendet. Um seine Eigenschaften zu verbessern werden zahlreiche
Stoffe, die Produkten in (kleinen) Mengen zugesetzt werden, um deren Eigenschaften zu verändern.
Additive
eingesetzt.
Besondere Bedeutung kommt P. in Form von Schaumstoff (
siehe Polystyrol.
Styropor
) als Isolationsmaterial und in stoßfesten
Man unterscheidet Mehrweg(MW)-V. (z.B. Pfandflaschen) und Einweg(EW)-V. (z.B. Plastiktüten, Aludosen, Konservendosen oder Getränkekartons).
Verpackungen
zu.
Ein besonderes Problem stellten lange die
T. dienen zur Förderung und Zerstäubung von Stoffen und Zubereitungen aus Spraydosen. Dafür wurden noch bis vor wenigen Jahren bestimmte FCKW (insb. FCKW 11 und 12) eingesetzt.
Treibgase
für die Aufschäumung des Styropors dar, die bei der
siehe Atommüll, Abfall, kommunale Abfallbeseitigung, Abwässerreinigung
Entsorgung
in die Atmosphäre freigesetzt werden.
Expandiertes P. (EPS) wird als homogenes Schaumstoffgefüge vernetzt und durch Einsatz von Flammschutzmitteln (Baustoffklasse B1) als Dämmstoff im Baubereich eingesetzt. Es besitzt eine sehr gute Wärmedämmung, ist fäulnisresistent und preisgünstig, jedoch ist der Primärenergieeinsatz sehr hoch.
Weltweit beträgt die jährliche Produktionsmenge einige Millionen Tonnen P.
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Stand: 15. Oktober 2004
Erstellt: 16. Mai 2001