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Umweltlexikon-online.de: Polystyrol


Der Massen-Kunststoff P. (Kennzeichnung: PS) wird durch Polymerisation aus Styrol (Vinylbenzol) hergestellt.

P. ist glasklar, hochglänzend, aber auch hart und spröde und wird für die Produktion durchsichtiger Verpackungen (Lebensmittelverpackungen, Schaugläser, Filmspulen, Einweggeschirr usw.) aller Art verwendet. Um seine Eigenschaften zu verbessern werden zahlreiche Additive eingesetzt.

Besondere Bedeutung kommt P. in Form von Schaumstoff ( Styropor ) als Isolationsmaterial und in stoßfesten Verpackungen zu.

Ein besonderes Problem stellten lange die Treibgase für die Aufschäumung des Styropors dar, die bei der Entsorgung in die Atmosphäre freigesetzt werden.

Expandiertes P. (EPS) wird als homogenes Schaumstoffgefüge vernetzt und durch Einsatz von Flammschutzmitteln (Baustoffklasse B1) als Dämmstoff im Baubereich eingesetzt. Es besitzt eine sehr gute Wärmedämmung, ist fäulnisresistent und preisgünstig, jedoch ist der Primärenergieeinsatz sehr hoch.

Weltweit beträgt die jährliche Produktionsmenge einige Millionen Tonnen P.
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Stand: 15. Oktober 2004
Erstellt: 16. Mai 2001
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in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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