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Umweltlexikon-online.de: Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe


PAK , englisch PAH, Gruppe von ringförmigen Kohlenwasserstoff-Verbindungen, deren Molekülgerüst aus mehreren miteinander verbundenen Benzolringen ( Benzol ) besteht.

P. sind v.a. in Teer, Erdöl und Kohle enthalten. P. entstehen bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material (insb. Holz und fossile Brennstoffe , Holzverbrennung ) und sind deshalb in der Umwelt weit verbreitet. Autoabgase (Diesel mehr als Benzin , Schadstoffe aus Kfz ) und Tabakteer (Tabakrauch) enthalten P..

Zahlreiche P. sind krebserregend, die gesamte Gruppe steht in der MAK-Werte -Liste unter der Rubrik III A2: Im Tierversuch krebserzeugend. Am besten untersucht ist bisher das Benzo[a]pyren . Weitere Untersuchungen sind dringend notwendig, insbesondere da zahlreiche Berufszweige mit P. in Berührung kommen ( Teer ).

Grenzwerte für P.: Trinkwasser : 0,0002 mg/l ( Trinkwasserverordnung ), geräucherte Fleischwaren: 1 µg/kg (ppb) Benzo[a]pyren . Notwendig wäre es, den Grenzwert auch auf andere Lebensmittel, insb. Gemüse, zu übertragen, da es hier, bedingt durch Luftverschmutzung , häufig zu wesentlich höheren Konzentrationen kommt als bei Fleischwaren.

Beim Grillen von Fleischprodukten entstehen infolge unvollständiger Verbrennung der Holzkohle P ( Grillen ).

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Stand: 24. Februar 2012
Erstellt: 16. Mai 2001
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