P. sind phosphororganische Komplexbildner mit direkter Phosphor-Kohlenstoffbindung. Diese ist vergleichsweise stabil, und entsprechend ist die
Unter B. versteht man den Abbau organischer Stoffe unter gegebenen Umweltbedingungen. Der B. ist die Folge von Wechselwirkungen organischer Stoffe, Organismen und Umwelt.
biologische Abbaubarkeit
der P. schlecht.Eher sind P. einem physikalischen
Photochemischer Abbau, Chemischer Abbau, Physiologischer Abbau.
Abbau
unter Lichteinfluß zugänglich. In jedem Fall entstehen schließlich die eutrophierenden
Im engeren Sinne Bezeichnung für Salze der einfachen Phosphorsäure (Orthophosphorsäure H3PO4).
Phosphate
. Neben der Gefahr einer
Zurückführen einer fest gebundenen chemischen Verbindungsform eines Stoffes (z.B. Schwermetall) in eine weniger stark gebundene oder lösliche Form.
Remobilisierung
von Schwermetallen wiegt schwer, daß P. die Wirksamkeit der
dritten Reinigungsstufe bei der Phosphat-Elimination in
Kläranlagen verringern können. P. werden dort zu 50-70% an den
Klärschlamm adsorbiert. Auch unter
anaeroben Bedingungen im Faulturm findet kein
Photochemischer Abbau, Chemischer Abbau, Physiologischer Abbau.
Abbau
statt. Es muß davon ausgegangen werden, daß P. unverändert in der Größenordnung von 1 g/kg Trockenmasse
Klärschlamm ausgetragen werden. Über das Verhalten von P. im
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste.
Boden
bei landwirtschaftlicher Nutzung des Klärschlamms liegen kaum Daten vor. P. scheint dort aber relativ mobil zu sein.
Über den Verbleib der 30-50% nicht im Klärwerk eliminierten P. können keine zuverlässigen Angaben gemacht werden. Daten über die P.-Gehalte in Gewässern liegen nicht vor.
Die aquatische Toxizität der P. ist mäßig und liegt bei 200 mg/l (
LC50-Werte an Fischen).
P. finden in der Technik Einsatz als Korrosioninhibitoren, zur Brauchwasserbehandlung und als Peroxid-
Unsystematisch zusammenfassender Begriff für eine Vielzahl von Stoffen unterschiedlicher Zusammensetzung und Wirkungsweise. Als S. für Lebensmittel (Lebenszusatzstoffe), Kosmetika und Pharmazeutika gelten oft Konservierungsstoffe, die meist als Antioxidantien wirken.
Stabilisatoren
. In letzterer Eigenschaft werden sie in geringen Mengen (unter 1%)
Waschmitteln mit
Chemischer Prozess der Entfärbung von Materialien wie Zellstoff und Textilien mittels aktiver Sauerstoffverbindungen als Bleichmittel, deren gemeinsames Merkmal eine direkte Sauerstoff-Sauerstoff-Verbindung ist (Perox oder Peroxyverbindungen), die stark oxidierend wirken und so Farbstoffe zerstören.
Sauerstoffbleiche
zugesetzt (Beispiel: 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonat (HEDP)). HEDP u.a. P. haben dabei das stark umstrittene
Abkürzung für Ethylendiamintetraessigsäure.
EDTA
abgelöst. Angesichts der ungünstigen Umwelteigenschaften besteht aber auch bei den P. weitgehende Übereinstimmung, deren Verbrauch nicht auszuweiten; z.Z. werden pro Jahr etwa 800 t in Wasch- und Reinigungsmitteln eingesetzt.
In den Vergabekriterien für das
Das deutsche Umweltzeichen (Blauer Umweltengel)ist aus einer Initiative der Umweltminister von Bund und Ländern vor mehr als 25 Jahren mit dem Ziel der Förderung und Kennzeichnung umweltfreundlicher Produkte entstanden.
Umweltzeichen
von
Baukastenwaschmitteln (1991) wird der P.-Gehalt auf max. 0,4% beschränkt.
Weitere Meldungen zum Thema "Substanzen":