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Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Parathion
Umweltlexikon-online.de: Parathion
P. (
siehe Parathion
E605
) ist ein stark giftiges Insektizid, Phosphorsäureester (
P. sind nach dem Pflanzenschutzgesetz Stoffe, die Pflanzen vor Schadorganismen schützen, Nährstoffmangel verhindern oder beheben oder die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegenüber Schädigungen (Viren, Bakterien, Unkräuter) erhöhen.
Pflanzenschutzmittel
); Kontakt-, Fraß- und Atemgift, farblose bis gelbliche Flüssigkeit von lauchartigem Geruch; als Spritzmittel besonders gegen saugende Insekten und Spinnmilben eingesetzt (für alle Tierarten schädlich, reduziert Nützlinge, bienengefährlich), im Wein- und Obstbau als Kombination von P.-Ethyl und Demeton-S-methylsulfoxid verwendet.Nach der
siehe Rechtsverordnung.
Verordnung
über Anwendungsverbote und -beschränkungen für
P. sind nach dem Pflanzenschutzgesetz Stoffe, die Pflanzen vor Schadorganismen schützen, Nährstoffmangel verhindern oder beheben oder die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegenüber Schädigungen (Viren, Bakterien, Unkräuter) erhöhen.
Pflanzenschutzmittel
besteht ein beschränktes Anwendungsverbot. P. ist im Getreidebau mit einer Aufwandmenge von mehr als 250 ml oder g Wirkstoff je ha und Vegetationsperiode verboten. Relativ schneller
Photochemischer Abbau, Chemischer Abbau, Physiologischer Abbau.
Abbau
in Gewässern und Böden im Vergleich zum Abbauprodukt Paraoxon, das die eigentliche Wirksubstanz darstellt. P. setzt sich in der
Die Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen.
Luft
, im
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste.
Boden
und in Gewässern ab, insb. ist der Mensch durch Rückstände von P. im
Trinkwasser und in Nahrungsmitteln gefährdet. P. besitzt eine hohe Lipidlöslichkeit. Die Aufnahme erfolgt über die Haut, Schleimhaut und den Magen-Darm-Trakt. Bei unsachgemäßem Gebrauch (z.B. gegen Körperparasiten) ist eine erhebliche Gesundheitsschädigung möglich. Die tödliche Dosis für den Menschen beträgt 5 mg/kg Körpergewicht. Die letale Dosis (
Letale (tödliche) Dosis, bei der 50% aller Versuchstiere, denen eine bestimmte Giftmenge verabreicht wurde, sterben.
LD50
) beträgt 100 bis 200 mg.
P. greift in die Reizleitung des Nervensystems ein. Es kommt zu Vergiftungserscheinungen, Angstzuständen, Schwindel, Krämpfen, Schwitzen, Speichelfluß, Bronchialsekretion, asthmaähnlicher Atemerschwerung, Lungenödem, Zuckungen und Tod durch Atemlähmug; P. ist
karzinogen und
mutagen und im Tierversuch fruchtschädigend.
P. wird vom internationalen Pestizid-
Der Begriff Netzwerk bezeichnet soziale Beziehungsgeflechte zwischen Menschen, oder Organisationen/Institutionen. Der Begriff Netzwerk wird auch für einen Verbund von Computern benutzt.
Netzwerk
(
siehe Peroxiacetylnitrat.
PAN
) als das gefährlichste
Pestizid der Welt bezeichnet. Mehr als 650 Landarbeiter wurden seit 1966 in den USA vergiftet, wobei 100 Arbeiter zu Tode kamen. Die
Weltgesundheitsorganisation}: World Health Organisation (WHO).
Weltgesundheitsorganisation
(WHO),
siehe Peroxiacetylnitrat.
PAN
und zahlreiche Umweltorganisationen setzen sich schon seit Jahren für ein Verbot von P. ein. Bereits 18 Länder haben den Einsatz von P. verboten.
MAK-Wert: 0,1 mg/m3 (gemessen am Gesamtstaub).
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Stand: 13. August 2004
Erstellt: 17. Mai 2001