Startseite
|
Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: PVC
Umweltlexikon-online.de: PVC
P. (Polyvinylchlorid)ist ein Kunststoff mit einem breiten Einsatzspektrum und wird v.a. für die Herstellung von
Man unterscheidet Mehrweg(MW)-V. (z.B. Pfandflaschen) und Einweg(EW)-V. (z.B. Plastiktüten, Aludosen, Konservendosen oder Getränkekartons).
Verpackungen
und Spielwaren und im Baubereich verwendet. Die Produktion in Deutschland betrug 1990 1,3 Mio t. Damit ist Deutschland Europas größter P.-
P. (= autotrophe Organismen) bauen mit Hilfe von Lichtenergie (grüne Pflanzen, Photosynthese) oder mittels chemischer Energie (manche Bakterien) aus energiearmen anorganischen Stoffen komplizierte energiereichere organische Verbindungen auf.
Produzenten
dar, gefolgt von Frankreich mit einer Jahresproduktion von 1 Mio t. P. wird durch
Chemische Reaktionsform, bei der sich mehrere Monomere in der Weise miteinander verbinden, daß das kettenförmige oder hochvernetzte Endprodukt, das Polymerisat, ein Vielfaches der eingesetzten Monomere darstellt (Kunststoffe).
Polymerisation
von
V. ist ein farbloses, narkotisch wirkendes Gas, das mit Luft explosive Gemische bildet.
Vinylchlorid
hergestellt.
V. ist ein farbloses, narkotisch wirkendes Gas, das mit Luft explosive Gemische bildet.
Vinylchlorid
wirkt eindeutig krebserregend, auch die Mutagenität ist experimentell und die Teratogenität in epidemologischen Studien nachgewiesen.
P. kann bis zu 400 ppm Vinylchlorid , weiterverarbeitetes P. kann bis 20 ppm
V. ist ein farbloses, narkotisch wirkendes Gas, das mit Luft explosive Gemische bildet.
Vinylchlorid
enthalten. Der Vinylchloridrestgehalt in P.-Lebensmittelverpackungen darf daher 1 mg/kg nicht überschreiten. Aus P.-
Man unterscheidet Mehrweg(MW)-V. (z.B. Pfandflaschen) und Einweg(EW)-V. (z.B. Plastiktüten, Aludosen, Konservendosen oder Getränkekartons).
Verpackungen
dürfen keine messbaren Anteile an
V. ist ein farbloses, narkotisch wirkendes Gas, das mit Luft explosive Gemische bildet.
Vinylchlorid
auf verpackte Lebensmittel übergehen. Aus dem Ausland importiertes P. erfüllt diese Anforderungen nicht immer, so dass hier eine Gesundheitsgefährdung durch Lebensmittelverpackungen besteht (Rest-
M. sind niedermolekulare, gleichartige Moleküle, die durch Polymerisation, Polyaddition oder Polykondensation miteinander zu Polymeren reagieren können.
Monomere
).
Mehr als die Hälfte aller P.-Produkte werden für die Bauindustrie produziert (
F. bestehen meist aus den Rahmenmaterialien Holz, Kunststoff oder Aluminium. Holz und Kunststoff haben heute einen Marktanteil von ca. 42%, 14% entfallen auf Aluminium.
Fensterrahmen
, Rohre, Bodenbeläge). Weiterhin wird P. zu
Man unterscheidet Mehrweg(MW)-V. (z.B. Pfandflaschen) und Einweg(EW)-V. (z.B. Plastiktüten, Aludosen, Konservendosen oder Getränkekartons).
Verpackungen
(z.B. Plastikfolien und
Unter V. versteht man Verpackungen, die durch Kombination unterschiedlicher Materialien (Kunststoffe, Aluminium, Pappe und Papier) erzeugt werden und deren Eigenschaften die der Einzelkomponenten übertreffen.
Verbundverpackungen
), Kabelummantelungen und Spielzeug verarbeitet.
P. enthält im Vergleich zu anderen Kunststoffen größere Mengen an Additiven. Die im P. enthaltenen
Unsystematisch zusammenfassender Begriff für eine Vielzahl von Stoffen unterschiedlicher Zusammensetzung und Wirkungsweise. Als S. für Lebensmittel (Lebenszusatzstoffe), Kosmetika und Pharmazeutika gelten oft Konservierungsstoffe, die meist als Antioxidantien wirken.
Stabilisatoren
und
Sammelbezeichnung für lösliche Färbemittel, die den unlöslichen Farbpigmenten (Pigmente) gegenüberstehen.
Farbstoffe
sind meist schwermetallhaltig. In Müllverbrennungsanlagen können diese
Sammelbezeichnung für Metalle mit einer Dichte von über 4,5 g/cm3.
Schwermetalle
freigesetzt werden, ebenso können dabei
auch Salzsäuregas genannt ist ein farbloses, stechend riechendes, unbrennbares Gas.
Chlorwasserstoff
und Dioxine entstehen. Nur eine getrennte Abfallsammlung und ein Verzicht auf P.-Produkte kann diese Probleme lösen.
6862 Aufrufe seit August 2009
Stand: 10. Oktober 2002
Erstellt: 16. Mai 2001