Startseite
|
Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Natriumhypochlorit
Umweltlexikon-online.de: Natriumhypochlorit
Salz der Hypo- oder Unterchlorigen Säure N. (chemische Formel NaOCl) wird auch als Chlorbleichlauge bezeichnet und enthält meist 160 g wirksames
Chemisches Element der VII. Hauptgruppe (Halogene), Symbol Cl, Ordnungszahl 17, Schmelzpunkt -100,98 Grad C, Siedepunkt -34,06 Grad C, giftiges, stechend riechendes, gelbgrünes Gas (Cl2), MAK-Wert 0,5 ppm (ml/m3).
Chlor
je Liter. Sie wird zur
Die C. dient der Desinfektion von Trink-, Bade-, Brauch- und Abwasser (Trinkwasseraufbereitung).
Chlorung
von
Trinkwasser ist weltweit gesehen eine Mangelware und die Lage wird sich in den nächsten Jahrzehnten weiter verschärfen.
Trinkwasser
, in Schwimmbädern und zur
Unter D. versteht man die Abtötung oder weitgehende Reduzierung der Zahl von Erregern übertragbarer Krankheiten.
Desinfektion
eingesetzt. Ihre einfache Zugabe macht es bis heute zum Mittel der Wahl, da mit einfachen Tropfapparaten oder Kippbechern gearbeitet werden kann. Von Nachteil ist die begrenzte Haltbarkeit und die höheren Kosten gegenüber Chlorgas.
Die Umweltauswirkungen von Chlorbleichlauge sind erheblich, denn ein Teil des enthaltenen Chlors bildet schwer abbaubare organische Halogenverbindungen, die als
Analyseverfahren und Messgröße für die Menge an adsorbierbaren organisch gebundenen Halogenen (X steht in der organischen Chemie für die Halogene Fluor, Chlor, Brom und Iod) im Wasser.
AOX
-Fracht das
Man unterscheidet kommunales Abwasser und Industrieabwasser. Kommunales Abwasser enthält neben schadstoffbelastetem Regenwasser (z.B. Auswaschung von Fahrbahnen/Parkplätzen) häusliche Abwässer mit Fäkalien, Speiseresten, Desinfektionsmitteln und Spül- und Reinigungsmitteln, die schwer abbaubare Bestandteile enthalten können.
Abwasser
belasten, ein weiterer Teil wird in Form flüchtiger chlororganischer Substanzen (z.B.
T. (Chloroform, CHCl3), ein chlorierter Kohlenwasserstoff, ist eine leicht flüchtige, klare Flüssigkeit mit süßlichem Geruch und Geschmack, kaum wasserlöslich, aber gut löslich in organischen Lösemitteln.
Trichlormethan
) in die Umgebungsluft abgegeben, wie beispielsweise Messungen in Hallenbädern immer wieder bestätigt haben.
Weitere Meldungen zum Thema "Substanzen":
16611 Aufrufe seit August 2009
Stand: 27. Februar 2012
Erstellt: 21. Mai 2001