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Umweltlexikon-online.de: Naphthalin


Rohstoff für N. ist Steinkohlenteer , in dem N. als mengenmäßig wichtigste Einzelkomponente vorkommt.

N. wird verarbeitet zu Phthalsäureanhydrid ( PVC - Weichmacher ), zu Azofarbstoffen, zu Carbamaten ( Pflanzenschutzmittel ), zu Chlornaphthalinen ( Holzschutzmittel ) u.a. N. war früher ein viel gebrauchtes Mottenschutzmittel . Einige Gramm N. wirken tödlich. Das Einatmen von N.-Dampf führt zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Verwirrtheitszuständen. Auf der Haut erzeugt N. Ekzeme, am Auge Hornhauttrübung.
Der MAK-Wert von N. ist 10 ml/m3 (ppm) entsprechend 50 mg/m3.

Stichwortstand: 1993

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Stand: 1. März 2012
Erstellt: 21. Mai 2001
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