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Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Naphthalin
Umweltlexikon-online.de: Naphthalin
Rohstoff für N. ist
Gemisch aus Tausenden von Einzelsubstanzen, das bei der Koksgewinnung (Kokerei) anfällt.
Steinkohlenteer
, in dem N. als mengenmäßig wichtigste Einzelkomponente vorkommt.N. wird verarbeitet zu Phthalsäureanhydrid (
P. (Polyvinylchlorid)ist ein Kunststoff mit einem breiten Einsatzspektrum und wird v.a. für die Herstellung von Verpackungen und Spielwaren und im Baubereich verwendet.
PVC
-
W. sind feste oder flüssige, organische Verbindungen, die als Additive eine weichmachende Wirkung auf Kunststoffe, Textilien, Lacke, Zellglas und Dichtungsstoffe ausüben.
Weichmacher
), zu
Azofarbstoffen, zu Carbamaten (
P. sind nach dem Pflanzenschutzgesetz Stoffe, die Pflanzen vor Schadorganismen schützen, Nährstoffmangel verhindern oder beheben oder die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegenüber Schädigungen (Viren, Bakterien, Unkräuter) erhöhen.
Pflanzenschutzmittel
), zu Chlornaphthalinen (
Chemische, Konservierungsmittel, die Holz vor der Zerstörung durch Pilze (Schimmelpilze), Bakterien, Insekten u.a. Tiere schützen sollen.
Holzschutzmittel
) u.a. N. war früher ein viel gebrauchtes
Bekannte M. sind "Eulan" (Bayer) auf Basis chlorierter Sulfonamidderivate von Diphenylether, das Mottenlarven durch Lähmung des Verdauungstraktes tötet,
Mottenschutzmittel
. Einige Gramm N. wirken tödlich. Das Einatmen von N.-Dampf führt zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Verwirrtheitszuständen. Auf der Haut erzeugt N. Ekzeme, am Auge Hornhauttrübung.
Der
MAK-Wert von N. ist 10 ml/m3 (ppm) entsprechend 50 mg/m3.
Stichwortstand: 1993
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Erstellt: 21. Mai 2001