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Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Monomere
Umweltlexikon-online.de: Monomere
M. sind niedermolekulare, gleichartige Moleküle, die durch
Chemische Reaktionsform, bei der sich mehrere Monomere in der Weise miteinander verbinden, daß das kettenförmige oder hochvernetzte Endprodukt, das Polymerisat, ein Vielfaches der eingesetzten Monomere darstellt (Kunststoffe).
Polymerisation
,
Chemische Reaktionsform, bei der durch Anlagerung (Addition) der Monomere aneinander das Polymer gebildet wird (Kunststoffe).
Polyaddition
oder
Chemische Reaktionsform, bei der viele Monomere unter Abspaltung kleiner Moleküle (Wasser, Kohlendioxid etc.) sich zu einem Polymer zusammenlagern (Kunststoffe).
Polykondensation
miteinander zu Polymeren reagieren können. Bei der Bildung von Polymeren aus M. bleiben stets kleine Anteile von M. im Polymerisat zurück, welche als Rest-M. bezeichnet werden. In Kunststoffteilen und produkten können Rest.-M. an die Oberfläche wandern und dadurch in den angrenzenden Stoff (
Allgemeine Bezeichnung für Substanzverlagerungen in verschiednenen Medien; z.B. wurden 1985 hohe Rückstandswerte von Diethylenglykol in bestimmten Lebensmitteln nachgewiesen, die in mit dem Weichmacher Diethylenglykol behandelten Zellglasfolien verpackt wurden.
Migration
) oder in die Atemluft gelangen.
Durch die gesundheitsgefährdenden Eigenschaften einiger M., wie etwa von
V. ist ein farbloses, narkotisch wirkendes Gas, das mit Luft explosive Gemische bildet.
Vinylchlorid
und
S. wird auch als Phenylether oder Vinylbenzol bezeichnet. S. ist eine farblose, stechend riechende Flüssigkeit (Siedepunkt 146°C), die mit Luft explosive Gemische bildet.
Styrol
, ist bei der Kunststoffproduktion auf die Einhaltung niedrigster Restmonomergehalte zu achten. Neue M. unterliegen im Gegensatz zu den Polymeren der vollen Anmeldepflicht des
(ChemG). Gesetz zum Schutz vor gefährlichen Stoffen von 1980.
Chemikaliengesetz
mit gesetzlicher Verpflichtung zur gesundheitlichen und ökologischen Prüfung.
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Stand: 3. Juli 2001
Erstellt: 21. Mai 2001