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Umweltlexikon

Methan


M. (CH4) ist ein farbloses, geruchloses, ungiftiges Gas , das zu Kohlendioxid und Wasser verbrennt. Methan gehört zu den klimarelavanten Treibhausgasen.

Methan kann als Brenn- und Heizgas z.B. in Brennstoffzellen verwendet werden. Seine Umweltrelevanz ergibt sich aus dem Ozonabbau von Methan und als klimarelevantes Spurengas beim Treibhauseffekt . Nach Kohlendioxid ist Methan mit einem Anteil von knapp 20 Prozent wichtigster Verursacher des Treibhauseffekts. Die weltweiten Methanemissionen werden auf 500 Mio. Tonnen/Jahr geschätzt, davon gehen rund 70 Prozent auf menschliche Aktivitäten zurück. 1994 wurden in Deutschland rund 833.000 Tonnen Methan emittiert.

Methan ist Hauptbestandteil von Erdgas , Biogas , Deponiegas und Klärgas. Methan entsteht bei allen organischen Gär- und Zersetzungsprozessen, wie z.B. in Sümpfen, Nassreisfeldern und Massenviehhaltung (der Verdauungstrakt von Wiederkäuern produziert Methan). Die Tierhaltung verursacht rund 39 Prozent aller landwirtschaftlichen Methanemissionen, größtenteils durch Rinder. Der Nassreisanbau ist mit ca. 17 Prozent an den weltweiten Methan-Emissionen beteiligt.
In reiner trockner Luft findet man ca. 2 ppm Methan.

Des weiteren gelangt Methan durch Lecks in Erdgasleitungen und durch Bodenversauerung in die Umwelt . Methan entsteht bei der Abwasser - und Klärschlammbehandlung sowie bei der Klärschlammausbringung in der Landwirtschaft . Methan entsteht auch in geringen Mengen (0,6 bis 1,6 Prozent des enthaltenen Kohlenstoff werden in Methan umgewandelt) bei der Verbrennung von Biomasse bzw. fossilen Brennstoffen.

Haupttreffer:

Aufschwung für Methanol? Aufschwung für Methanol?
Frankfurt, 25.08.2009: Als Energieträger für Brennstoffzellen oder als Ersatz für Benzin rückt Methanol zunehmend in den Brennpunkt des Interesses - über seine Rolle als wichtiger Grundstoff für die chemische Industrie hinaus. Es ist erheblich effizienter und kostengünstiger zu speichern als Wasserstoff und ließe sich über ...
Alarmzeichen: Auftauendes Methan bringt Weltklima endgültig zum Kippen Alarmzeichen: Auftauendes Methan bringt Weltklima endgültig zum Kippen
Wien, 13.09.2008: Nachdem seit Kurzem zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit der Nordpol umfahren werden kann, gibt es nun eine neue Alarm-Meldung aus dem Nordpolarmeer: Wissenschafter haben festgestellt, dass der bisher gefrorene Meeresboden auftaut, wodurch das dort gespeicherte Treibhausgas Methan in die Atmosphäre entweichen wird.
Methanquellen der letzten 30.000 Jahre Methanquellen der letzten 30.000 Jahre
Bremerhaven, 17.04.2008: Eisbohrkerne sind für die Klimaforschung wichtig, da sie das einzige direkte Archiv sind, an dem Wissenschaftler die Zusammensetzung der Atmosphäre und hier insbesondere die Konzentration der Treibhausgase in der Vergangenheit messen können. Mit Hilfe neu entwickelter Isotopenverfahren ist es Wissenschaftlern des European Project for Ice Coring In Antarctica (EPICA) jetzt gelungen, die ...
Pflanzen produzieren kein Methan Pflanzen produzieren kein Methan
Bonn, 16.08.2007: In einem im Jahr 2006 veröffentlichten Artikel des Magazins "Nature" wurde behauptet, dass Pflanzen in erheblichem Maße das Treibhausgas Methan emittieren. Dies sorgte für eine kontroverse Diskussion in der Öffentlichkeit und veranlasste eine Gruppe niederländischer Forscher diese These zu überprüfen.
Methanol statt Wasserstoff! Methanol statt Wasserstoff!
Köln, 26.06.2007: Die Methanol-Ökonomie ist ein hypothetisches Modell, in dem Methanol die Rolle des Erdöls übernimmt. Diese Alternative zur häufig diskutierten Wasserstoff-Wirtschaft wird vom Nobelpreisträger George A. Olah und seinen Kollegen auf realistische Weise durchdacht und dargestellt.

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