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Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Lineare Alkylbenzolsulfonate
Umweltlexikon-online.de: Lineare Alkylbenzolsulfonate
Abk.
Abkürzung für Lineare Alkylbenzolsulfonate siehe Stichwort.
LAS
. Diese wichtigste Gruppe anionischer -
Tenside sind grenzflächenaktive Stoffe, welche sich bevorzugt in der Berührungsfläche zweier Medien konzentrieren, z.B. in der Grenzfläche Wasser/Luft.
Tenside
auf petrochemischer Basis ist infolge ihres günstigen Preis-Leistungs-Verhällnisses nach wie vor in zahlreichen Wasch- und Reinigungsmitteln enthalten. Angesichts dieses Massenverbrauchs und der erheblichen aquatischen Toxizität gibt es kaum eine Chemikalie, die intensiver auf ihr Umweltverhalten untersucht worden ist. Chronische Schäden beginnen für Organismen, die typisch für belastete aqua-tische Lebensräume sind, bei 0,25-0,6 mg/Liter.
Empfindliche »Sauberwasserbewohner« werden dagegen schon ab 0,01 mg/Liter beeinträchtigt. Eine Beurteilung dieser Umweltbelastung wird dadurch erschwert, dass wie alle technischen
Tenside sind grenzflächenaktive Stoffe, welche sich bevorzugt in der Berührungsfläche zweier Medien konzentrieren, z.B. in der Grenzfläche Wasser/Luft.
Tenside
, auch L. keine einzelne Substanz, sondern ein Gemisch von -"Homologen darstellt, deren Abbauverhalten und Toxizität sehr unterschiedlich sind.
Die problematischeren Bestandteile des L. werden schnell abgebaut. Andererseits ist über mögliche Kombinationseffekte mit anderen
Man unterscheidet kommunales Abwasser und Industrieabwasser. Kommunales Abwasser enthält neben schadstoffbelastetem Regenwasser (z.B. Auswaschung von Fahrbahnen/Parkplätzen) häusliche Abwässer mit Fäkalien, Speiseresten, Desinfektionsmitteln und Spül- und Reinigungsmitteln, die schwer abbaubare Bestandteile enthalten können.
Abwasser
-Inhaltsstoffen nicht viel bekannt. Angesichts dieser Defizite kommt der Abbaubarkeit von L. eine besondere Bedeutung zu. Diese ist im Vergleich zu anderen wichtigen technischen Tensiden z.B. Fettalkoholsulfaten, Fettalkoholethoxylaten und -
Das anionische Tensid Seife ist die mit Abstand älteste von Menschen heergestellte waschaktive Substanz. Seife wird seit etwa 5.000 Jahren aus natürlichen Fetten und Ölen durch Sieden mit Alkalien, heutzutage meist Natron- und Kalilauge, hergestellt.
Seife
deutlich schlechter und v.a. unvollständig.
Erschwerend kommt hinzu, daß L. im Gegensatz zu den Genannten nicht
= unter Abwesenheit von Sauerstoff.
anaerob
abgebaut werden. Aus Vorsorgegründen sollten daher L. durch besser abbaubare
Tenside sind grenzflächenaktive Stoffe, welche sich bevorzugt in der Berührungsfläche zweier Medien konzentrieren, z.B. in der Grenzfläche Wasser/Luft.
Tenside
ersetzt werden.
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Stand: 4. Juli 2004
Erstellt: 21. Mai 2001