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Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Lignin
Umweltlexikon-online.de: Lignin
L. ist hochmolekularer aromatischer Stoff, der in verholzten Pflanzen vorkommt und die Räume zwischen den Zellmembranen ausfüllt und zu
Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz
werden läßt.Der L.-Gehalt von getrocknetem Pflanzenmaterial wird für Laubholz mit rund 22% angegeben. L. fällt als Nebenprodukt bei der Zellstoffgewinnung an und gelangt bei der Papierherstellung als Holzinhaltsstoff in das
Abwasser. Beim Aufschluß des Holzes entstehen durch die Reaktion von L. mit schwefliger Säure sog. L.-Sulfonsäuren. Die hieraus isolierten Produkte finden breite technische Anwendungen. Bedingt durch den Restgehalt an L. ist
P. kann aus Zellstoff, Holzstoff, Alt-P. und Lumpen (Anteil ca. 70 Prozent) bestehen. Füllstoffe sind z.B. Kreide, Bariumsulfat, Titandioxid und Kaolin.
Papier
natürlicherweise hellbraun und wird bei der Neuproduktion häufig einer Bleiche (
Um das in Holz vorkommende Lignin zu entfernen und so einen höheren Weißgrad zu erreichen, wird die Z. eingesetzt, die meist in Form einer Vor- und einer Nachbleiche erfolgt.
Zellstoffbleiche
) unterzogen.
Die Papier- und Zellstoffindustrie ist durch großen Abwasseranfall und hohe Schwefeldioxidemissionen gekennzeichnet (Abwasser, Schwefeldioxid).
Papierindustrie
,
Mit dem Begriff C. wird Papier bezeichnet, zu dessen Herstellung Zellstoff eingesetzt wird, welcher ohne Einsatz von elementarem Chlor oder chlorhaltigen Verbindungen produziert wird.
chlorfreies Papier
Stichwortstand: 1993
5134 Aufrufe seit August 2009
Stand: 23. April 2003
Erstellt: 21. Mai 2001