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Umweltlexikon-online.de: Latexallergie


Eine Latex-Allergie kann bei Personen, die beruflich exponiert sind auftreten. Auslöser ist meist regelmäßiger Hautkontakt (Handschuhe o.ä.) oder das Einatmen von Latexproteinen in der Atemluft.

    Man unterscheidet zwei grundlegende Allergietypen:
  • Typ I Allergie (Soforttyp)
    Auslöser: natürliche Proteine des Latex , die durch z.B. Einatmen direkt in den Organismus eindringen und somit in den Blutkreislauf gelangen können.
  • Typ IV Allergie (Spättyp)

    Auslöser sind v.a. Hilfsstoffe und Chemikalien aus der Produktion (z.B. Vulkanisationshilfsmittel), die Allergie tritt in der Regel erst nach jahrelangem direkten Kontakt mit Naturlatex auf.

    Bei Fertigprodukten kann ein direkter Kontakt bei mit Bezügen versehenen Polstern und Matratzen ausgeschlossen werden, so dass eine Ausbildung einer Naturlatexallergie nach heutigen Erkenntnissen auszuschließen ist.

    Bei einer bestehenden Latexallergie sollte auf die Verwendung von Latexprodukten verzichtet werden. Im Falle einer bestehenden Latexallergie kann auch der Verzehr bestimmter Lebensmittel durch vorhandene Kreuzallergene risikoreich sein kann. Hierzu gehören u.a. Bananen, Avocado, Feige, Mango, Papaya, Passionsfrucht, Esskastanie und rohe Kartoffeln, möglicherweise auch Buchweizen und Tomaten. In jedem Fall sollte die beliebte Birkenfeige (Ficus Benjamina) als Zimmerpflanze aus den Räumen verbannt werden, da sie Kreuzallergene in die Raumluft abgibt.


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Stand: 30. Mai 2006
Erstellt: 11. Juni 2001

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