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Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Klebstoffe
Umweltlexikon-online.de: Klebstoffe
Zur Herstellung von Klebstoffen werden überwiegend Rohstoffe verwendet, die kostengünstig produziert werden können. Daher werden in der Klebstoffindustrie meist synthetische
P. sind Kunststoffe, die aus vielen gleichartigen Grundmolekülen (Monomeren) bestehen und die synthetisch durch P.-Reaktionen gebildet werden (Polymerisation, Polyaddition, Polykondensation).
Polymere
eingesetzt. Die Palette einsetzbaren
P. sind Kunststoffe, die aus vielen gleichartigen Grundmolekülen (Monomeren) bestehen und die synthetisch durch P.-Reaktionen gebildet werden (Polymerisation, Polyaddition, Polykondensation).
Polymere
ist breit und macht Verklebungen fast aller Materialien möglich.
Je nach Art und Zusammensetzung werden K. unterschieden:
siehe Klebstoffe.
Leim
, LeimlösungenDispersionsklebstoffe (z.B. PONAL)Lösemittelklebstoffe (z.B. UHU)Kontaktklebstoffe (z.B. PATEX)Haftklebstoffe (z.B. Klebebänder, TESAFILM)Reaktionsharzklebstoffe
- Polykondensationsharze (auf Formaldehydbasis)
- Einkomponentenkleber
- Zweikomponentenkleber (z.B. UHU-PLUS) Schmelzklebstoffe
Neben den verwendeten Basisgrundstoffen, welche auch für das Haftvermögen und die Eigenfestigkeit von entscheidender Bedeutung sind, werden in Klebstoffen verschiedene Hilfsstoffe wie z.B.
W. sind feste oder flüssige, organische Verbindungen, die als Additive eine weichmachende Wirkung auf Kunststoffe, Textilien, Lacke, Zellglas und Dichtungsstoffe ausüben.
Weichmacher
, Füllstoffe oder
Unter dem Begriff K. (E200-E283) werden alle Zusatzstoffe zusammengefaßt, die Mikroorganismen in oder auf Lebensmitteln abtöten oder in der Vermehrung hemmen.
Konservierungsstoffe
eingesetzt. Die Hauptrohstoffe bestehen v.a. aus natürlichen oder synthetischen Hochpolymeren. Sie geben dem Klebstoff die nötige Eigenfestigkeit und besitzen sie in der Regel eine bereits ausreichende Haftungseigenschaft, welche jedoch bei Bedarf durch Zusatz von Harzen oder speziellen Haftvermittlern verbessert werden kann.
Durch Zusatz von Hilfsstoffen können die Grundeigenschaften der Klebstoffe optimiert bzw. erweiterte Produkteigenschaften eingestellt werden.
Lösemittelbasierte Klebsysteme können durch Freisetzung erheblicher Mengen an z.T. gesundheitsschädlichen Stoffen zu nachhaltigen Störungen bei beruflich exponierten Personen (z.B. Fliesenlegern) führen. Aber auch fertig verklebte bzw. verleimte Produkte können unter ungünstigen raumklimatischen Bedingungen (erhöhte Raumtemperatur, erhöhte Luftfeuchte, niedrige Luftwechselrate) auch über längere Zeiträume hinaus Emissionen von Lösemittelbestandteilen oder von Abspaltprodukten aus dem Klebstoff selbst freisetzen. Grundsätzlich ist daher von Produkten mit großflächigen Klebstoff- oder Leimanteilen abzuraten.
Der Problematik von
Die "Allround-Chemikalie" F. ist ein wasserlösliches, sehr reaktionsfreudiges, säuerlich-stechend riechendes Gas. Es gehört zur Gruppe der Aldehyde und kommt meist in 35 %iger wäßriger Lösung als Formalin in den Handel.
Formaldehyd
-Emissionen fällt ein besonderes Gewicht zu. Im Bereich der Herstellung von Holzwerkstoffplatten (Sperrhölzer, Tischlerplatten,
S. werden durch Verpressen von Holzspänen unter Zugabe von Bindemitteln hergestellt.
Spanplatten
) werden derzeit noch hauptsächlich Polykondensationsharze auf Formaldehydbasis angewendet. Prüfkammer-Untersuchungen derartiger Produkte zeigen teilweise hohe
Die "Allround-Chemikalie" F. ist ein wasserlösliches, sehr reaktionsfreudiges, säuerlich-stechend riechendes Gas. Es gehört zur Gruppe der Aldehyde und kommt meist in 35 %iger wäßriger Lösung als Formalin in den Handel.
Formaldehyd
-Emissionen, die in einigen Fällen sogar oberhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Emissionsklasse E 1 (< 0,1 ppm) lagen. Bei Verwendung von mit PF-Leimen hergestellten Plattenmaterialien konnten bei Untersuchungen bisher deutlich niedrigere bzw. keine
Die "Allround-Chemikalie" F. ist ein wasserlösliches, sehr reaktionsfreudiges, säuerlich-stechend riechendes Gas. Es gehört zur Gruppe der Aldehyde und kommt meist in 35 %iger wäßriger Lösung als Formalin in den Handel.
Formaldehyd
-Emissionen festgestellt werden.
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Stand: 7. November 2001
Erstellt: 12. Juni 2001