Gips
G. dient zur Herstellung von Putz, Stuck und Spachtelmassen, G.-Karton, G.-Faserplatten und G.-Bausteinen. Natur-G. wird aus natürlich vorkommendem G.-Stein (Calciumsulfat) durch Brennen gewonnen. Industriegips wird aus Nebenprodukten der chemischen
Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor).
Industrie
hergestellt. Bei der Rauchgasentschwefelung entsteht
R. ist das Abfallprodukt aus Rauchgasentschwefelungsanlagen von Kraftwerken und Industriefeuerungen.
REA-Gips
.. Der Einsatz von
siehe Rauchgasentschwefelungsanlage.
REA
-G. hilft knappen Deponieraum (
Eine Deponie ist ein lokal begrenzter, langfristig angelegter Ablagerungsort von Abfällen. Eine Müllkippe ist dagegen eine unorganisierte Abfallansammlung, die je nach Zusammensetzung des Abfalls Umwelt und Menschen gefährden kann.
Deponie
) einsparen.
G. kann eine erhöhte Radioaktivität aufweisen, wobei Natur- und gereinigter G. aus Steinkohlekraftwerken ähnlich zu bewerten sind. G. aus sonstiger industrieller Produktion kann stark erhöhte Werte aufweisen. Bei Fertigprodukten werden dem G. Füllstoffe (Sand,
Als Rohmaterial für P. dient vulkanisches, wasserhaltiges Gesteinsglas, z.B. des Rhydoliths und anderer Ergußgesteine mit feinkugeligem, tropfenartigem Innengefüge.
Perlite
) und Stellmittel (beeinflussen Konsistenz, Haftung und Versteifungszeit) beigefügt.
Da deren Inhaltsstoffe nicht bekannt sind, sollten diese Fertig-G. vermieden werden. Statt dessen sollte man Stuck- und
P. (mineralischer) ist eine aus Sand, Wasser und einem Bindemittel (Lehm, Kalk, Gips, Zement) bestehende Mörtelschicht, die ein- oder mehrschichtig auf Wände und Decken aufgetragen wird.
Putz
-G. verwenden, da sie ohne Zusätze sind. G. ist dampfdurchlässig (gutes
Als R. bezeichnet man das Mikroklima (Klima) in einem Raum in eines Gebäudes. Das R. wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflußt.
Raumklima
) und nicht beständig gegen Feuchtigkeit (kann daher nur als Innenputz, hier aber nicht für Feuchträume verwendet werden).
- G.-Kartonplatten werden laut Angaben einiger Hersteller aus Natur-G. aber auch aus
Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor).
Industrie
-G. hergestellt.Sie bestehen aus einem G.-Kern und sind beidseitig mit einem Spezialkarton kaschiert.
- Poren-G.-Platten, die leichter und wärmedämmender durch den Zusatz von Luftporen sind, jedoch wegen der Luftporenbildung durch
T. sind grenzflächenaktive Stoffe, welche sich bevorzugt in der Berührungsfläche zweier Medien konzentrieren, z.B. in der Grenzfläche Wasser/Luft.
Tenside
zu Hautreizungen führen können,
- G.-Faserplatten, aus G., Zellulosefasern und Kaliumsiliconat als Feuchtigkeitsschutz.
Gegenüber dem Verputzen wird hier wesentlich weniger
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.
Wasser
in den Bau eingebracht (geringere Beeinträchtigung des Raumklimas).
Feuchtraumplatten sind feuchtebeständig imprägniert. Da keine Angaben der Hersteller zu den Imprägniermitteln vorliegen, ist keine Empfehlung möglich. Feuerschutzplatten haben einen durch Glasseidengewebe verstärkten G.-Kern. G. kann als Ersatz des
Formaldehydharzes in
S. werden durch Verpressen von Holzspänen unter Zugabe von Bindemitteln hergestellt.
Spanplatten
verwendet werden.
Damit könnte ca. 1 Mio t G. aus
R. (REA) sind Anlagen, bei denen Schwefeloxide (Schwefeldioxid SO2 und Schwefeltrioxid SO3) aus Rauchgasen abgeschieden werden.
Rauchgasentschwefelungsanlagen
verwendet werden, um
S. werden durch Verpressen von Holzspänen unter Zugabe von Bindemitteln hergestellt.
Spanplatten
herzustellen, die kein
Formaldehyd freisetzen und darüber hinaus ohne den Einsatz von Flammschutzmitteln nicht brennbar sind. Eine erste Fabrik zur Herstellung dieser umweltfreundlichen Spanplatte entstand 1986 in Finnland.
Lit.: S.Schnaase: Handbuch für den praktischen Baubiologen, Prien 1991@Umweltlexikon?- Radioaktive Baustoffe,
Gerüstsubstanz fast aller Pflanzen; weitaus häufigste organische Verbindung.
Cellulose
,
P. (mineralischer) ist eine aus Sand, Wasser und einem Bindemittel (Lehm, Kalk, Gips, Zement) bestehende Mörtelschicht, die ein- oder mehrschichtig auf Wände und Decken aufgetragen wird.
Putz
,
Als R. bezeichnet man das Mikroklima (Klima) in einem Raum in eines Gebäudes. Das R. wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflußt.
Raumklima
|
Fasching: Spiderman mit Gipsbein
Frankfurt a.M., 04.02.2008: Spiderman, Superman, Batman: An Fasching werden viele Kinder mit den Kostümen solcher Filmfiguren herumlaufen. Beim Nachahmen waghalsiger Aktionen ziehen sie sich immer wieder Verletzungen zu, warnen Kinderärzte. Ein sechsjähriger Junge etwa erlitt eine Kopfverletzung und brach sich ein Bein, als er versucht hatte, wie Spiderman aus dem ersten Stock zu springen. |
| Weitere Treffer zu Ihrer
Suchanfrage:
|
|
Die Welt ist eckig! - Vielfalt aus der Kiste
Berlin, 31.07.2007: Ein Projekt der BUNDjugend zur UN-Naturschutzkonferenz 2008 Deutschland ist vom 19. bis zum 30. Mai 2008 Gastgeber der 9. UN-Naturschutzkonferenz zur Biologischen Vielfalt. Wir wollen den Konferenzteilnehmern zeigen, was Kindern aus ganz Europa wichtig ist. Packt in einen Karton all das hinein, was zum Thema Vielfalt passt. Ihr seid bei der Gestaltung des Inhalts völlig frei. |
|
Feinstaubquelle Streusalz?
Neuherberg, 30.12.2005: Wintereinbrüche und die damit einhergehenden Behinderungen auf Deutschlands Straßen werfen immer wieder auch die Frage nach dem Für und Wider des Einsatzes von Streumitteln auf. So hat auch vor dem Hintergrund der Feinstaubdiskussion dieses Thema neue Aktualität gewonnen. Der FLUGS-Fachinformationsdienst am GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit gibt Hintergrundinformationen zu den möglichen ökologischen und gesundheitlichen Auswirkungen des Einsatzes von Streumitteln. |
|
Tauben: "Ratten der Lüfte" ?
München, 20.01.2004: Tauben sind in den letzten Jahren zur Großstadtplage schlechthin hochstilisiert worden. Den "Schädlingen" und "Ratten der Lüfte" wird Widerwille und sogar Hass entgegengebracht. Es steht außer Frage, dass es Probleme mit Tauben in den Städten gibt. |
© 1985 - 2007 KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung, Köln
Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt und nur nach schriftlicher
Zustimmung des KATALYSE-Institutes frei zur weiteren Verarbeitung. Die Nutzung
der Texte, auch Auszugsweise zwecks Weiterverbreitung, insbesondere die
Speicherung auf andern Domains, bedürfen zuvor unserer schriflichen Zustimmung.
Weitere Informationen finden Sie im Umweltlexikon-Impressum.
Druckansicht
powered by
oekoserve GmbH
Webmaster:
André Sepeur
Bildmaterial: Mit freundlicher
Unterstützung von Picturediscount.net