Zumeist leichtflüchtige, brennbare Flüssigkeiten (Dimethylether gasförmig). Luft/Ether-Gemische sind hochexplosiv. Chlorierte E.-Derivate sind stark giftig, bei Vergiftungen Arzt bzw. Klinik aufsuchen! Vorkommen in der Natur: Methyl-E.-Derivate bei
Alkaloiden, Blütenfarbstoffen, Geruchsstoffen (z.B. Vanillin), in Zuckern (auch
Gerüstsubstanz fast aller Pflanzen; weitaus häufigste organische Verbindung.
Cellulose
, Stärke). Verwendung: Löse- und Extraktionsmittel;
W. sind feste oder flüssige, organische Verbindungen, die als Additive eine weichmachende Wirkung auf Kunststoffe, Textilien, Lacke, Zellglas und Dichtungsstoffe ausüben.
Weichmacher
; Sprüh-
T. dienen zur Förderung und Zerstäubung von Stoffen und Zubereitungen aus Spraydosen. Dafür wurden noch bis vor wenigen Jahren bestimmte FCKW (insb. FCKW 11 und 12) eingesetzt.
Treibgase
; Narkosemittel (
Bekanntester Vertreter der Ether. Farblose, hochentzündliche, sehr leicht flüchtige Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch; mit Luft explosives Gemisch, Selbstentzündung bei 185 Grad C.
Diethylether
).
Gesundheitsschädigende Wirkung: unterschiedlich narkotisierend und schleimhautreizend. Chloralkyl-E.: stark schädigend, Verätzungen (obere Atemwege, Augen); erheblich giftiger als einfache E.; Bis(chlormethyl)-E.: Eines der stärksten menschlichen
Stoffe bzw. Faktoren, die einen Krebs verursachen können.
Karzinogene
(Bronchial-, Lungenkarzinome).
Herstellung und Verarbeitung soll in Zukunft unterbleiben (
MAK-Wert-Liste, III A1), kein gesundheitlich unbedenklicher
MAK-Wert anzugeben. Bildung der Substanz soll aus
Die "Allround-Chemikalie" F. ist ein wasserlösliches, sehr reaktionsfreudiges, säuerlich-stechend riechendes Gas. Es gehört zur Gruppe der Aldehyde und kommt meist in 35 %iger wäßriger Lösung als Formalin in den Handel.
Formaldehyd
und Salzsäure (
auch Salzsäuregas genannt ist ein farbloses, stechend riechendes, unbrennbares Gas.
Chlorwasserstoff
) an feuchter
Die Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen.
Luft
in wenigen Minuten erfolgen.
Monochlordimethyl-E.: eindeutig krebserregender Arbeitsstoff, da technisch mit ca. 7% Bis(chlormethyl)-E. verunreinigt (
MAK-Wert-Liste, III A1), 2,2'-Dichlordiethyl-E.: Verwendung in Beiz-, Wasch- und Mercerisierlösungen, Insektizid.
MAK-Wert 10 ppm entspricht 60 mg/m3. Als nicht krebserregend eingestuft (1984), stark schleimhautreizend (Husten, Würgreiz, Übelkeit).
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