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Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Dioxan
Umweltlexikon-online.de: Dioxan
(1,4-Dioxan) D. ist ein organisches Lösemittel der chemischen Formel C4H8O2, nicht zu verwechseln mit den sehr viel giftigeren (chlorierten) Dioxinen (s. Abb.). D. ist mit
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.
Wasser
und mit organischen Verbindungen mischbar. D. hat sich im Tierversuch bei höheren Konzentrationen im
Trinkwasser als krebserzeugend erwiesen. Es steht im Verdacht, auch beim Menschen
Krebs auszulösen oder zu fördern, daher die Einstufung in der MAK Liste III B. Der
MAK-Wert beträgt 50 ml/m3 (ppm) entsprechend 180 mg/m3 in der
Die Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen.
Luft
.
Die Dämpfe von D. verursachen in höheren Konzentrationen Schleimhautreizungen, die Reizwirkung von flüssigem D. auf die Haut ist gering. Es wirkt in hohen Konzentrationen depressiv auf das Zentralnervensystem und verursacht typische Nierenschäden. Ins Gerede gekommen ist D. 1986 durch sein Vorkommen in Shampoos und anderen Pflegemitteln.
D. ist in der Kosmetikverordnung in der Liste der verbotenen Stoffe aufgeführt. Es entsteht bei der Herstellung einiger
Tenside sind grenzflächenaktive Stoffe, welche sich bevorzugt in der Berührungsfläche zweier Medien konzentrieren, z.B. in der Grenzfläche Wasser/Luft.
Tenside
, insb. der
Abk. FAS. Eine der älteren Gruppen von anionischen Tensiden, deren erste Vertreter schon vor dem Zweiten Weltkrieg zu Reinigungszwecken Einsatz fanden.
Fettalkoholsulfate
, als unerwünschtes Nebenprodukt. Das
Bundesgesundheitsamt hatte mit dem Industrieverband Körperpflege und
Zur Säuberung von Textilien im wässrigen Medium bestimmte, komplex zusammengesetzte Wirkstoffgemische, die immer Tenside, meist auch Gerüststoffe, Bleichmittel etc. enthalten.
Waschmittel
eine Absprache getroffen, D.-Konzentrationen in Shampoos bis zu 500 ppm zu tolerieren. Die D.-Gehalte sind inzwischen durch andere Prozeßführung bei der Herstellung gesenkt worden.
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Stand: 11. März 2003
Erstellt: 10. Mai 2001