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Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Dichlorethan(1,2-)
Umweltlexikon-online.de: Dichlorethan(1,2-)
D. (auch Ethylenchlorid, Ethylendichlorid) ist eine ölige, farblose, brennbare und stark giftige Flüssigkeit. Produktionsmenge in der BRD: 1,5 Mio t (1990).Verwendung: In
Abbeizmitteln, als Zusatz in Antiklopfmitteln (
Kraftstoffzusätze), als Lösungsmittel für Harze,
A. sind Gemische aus Bitumen und Mineralstoffen.
Asphalte
, in
B. kommt in der Natur als Bestandteil von Asphalten und Asphaltgesteinen vor, die sich in langen geologischen Zeiträumen durch Verdunsten der leichter siedenden Anteile des Erdöls gebildet haben.
Bitumen
(anstrichen); die Hauptmenge dient zur Herstellung von
V. ist ein farbloses, narkotisch wirkendes Gas, das mit Luft explosive Gemische bildet.
Vinylchlorid
, dem Ausgangsstoff zur
P. (Polyvinylchlorid)ist ein Kunststoff mit einem breiten Einsatzspektrum und wird v.a. für die Herstellung von Verpackungen und Spielwaren und im Baubereich verwendet.
PVC
-Produktion.
Gesundheitsschädigende Wirkung: hautreizend, narkotisierend, mutagen und karzinogen; starke Organschädigungen (Leber, Niere, Blut). Erhöhung der Frühgeburts- und Totgeburtenrate.
Vergiftungsgefahr durch Einatmen und Verschlucken (häufig Vergiftung durch verschluckte Hausmittel bei Kindern). Bei Vergiftungen unverzüglich Arzt oder Klinik aufsuchen!
Vergiftungssymptome: Kopfschmerzen, Übelkeit mit Erbrechen, blutige Durchfälle, Koliken, tiefe Narkose. Langzeitbelastung durch geringe Luftkonzentration an D. verursacht Depressionen und Magenbeschwerden mit Erbrechen (Chlorierte
K. Verbindungen der organischen Chemie aus Kohlenstoff und Wasserstoff, meist in einem Gerüst aus Kohlenstoffatomen. Während beispielsweise Propan ein kettenförmiger K. ist, ist Benzol ein ringförmiger K.
Kohlenwasserstoffe
).
Stichwortstand: 1993
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Stand: 14. Februar 2012
Erstellt: 14. Februar 2012