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Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Chlorierte Kohlenwasserstoffe
Umweltlexikon-online.de: Chlorierte Kohlenwasserstoffe
C. (CKW) ist der Sammelname für eine große Klasse organisch-chemischer Verbindungen, die außer Kohlenstoff und Wasserstoff auch Chlor enthalten.
Vielfältige Verwendung in
Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor).
Industrie
und Haushalt (z.B. Trichlorethan(1,1,1-),
T. (Tetrachlormethan, CCl4) ist eine farblose, schwere Flüssigkeit mit einem MAK-Wert von 10 ml/m3 (ppm) entsprechend 65 mg/m3.
Tetrachlorkohlenstoff
) und
P. sind nach dem Pflanzenschutzgesetz Stoffe, die Pflanzen vor Schadorganismen schützen, Nährstoffmangel verhindern oder beheben oder die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegenüber Schädigungen (Viren, Bakterien, Unkräuter) erhöhen.
Pflanzenschutzmittel
(Chlorpestizide). Die weite Verbreitung sowie die hohe Stabilität der
siehe Chlorierte Kohlenwasserstoffe
CKW
führt dazu, daß sie heute überall in der
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.
Umwelt
, in
Trinkwasser ist weltweit gesehen eine Mangelware und die Lage wird sich in den nächsten Jahrzehnten weiter verschärfen.
Trinkwasser
, Nahrung und
Die Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen.
Luft
vorkommen. Spuren von
siehe Chlorierte Kohlenwasserstoffe
CKW
wurden auch schon in einigen Mineralwässern gefunden.
Sie reichern sich im menschlichen
Der Begriff O. wird für ein- oder vielzellige, lebende Wesen, dessen Teile ein funktionelles Ganzes ergeben oder für das gesamte System der Organe eines Lebewesens oder für ein tierisches oder menschliches Gemeinwesen benutzt.
Organismus
an (u.a. in Gehirn, Leber, Nieren, Herz und Keimdrüsen) und bewirken so, trotz geringer akuter Giftigkeit, chronische Schäden (
B. ist die Anreicherung von Stoffen im Organismus nach der Aufnahme aus der belebten oder unbelebten Umgebung.
Bioakkumulation
,
Beziehung zwischen Lebewesen nach dem Prinzip Fressen und Gefressenwerden (Räuber-Beute oder Parasit-Wirt).
Nahrungskette
). C.-bedingte Schäden stehen an zweiter Stelle bei den
Bezeichnung für Erkrankungen, die als Folge einer beruflichen Tätigkeit entstehen und häufiger als bei der Allgemeinbevölkerung auftreten.
Berufskrankheiten
. C. können die Haut durchdringen und greifen das Zentralnervensystem an.
Einatmen der Dämpfe führt zu Schleimhautreizungen und Lungenentzündungen. Am Auge können sich Hornhauttrübungen ergeben. Viele C. sind carcinogen und mutagen. Beim Arbeiten mit C. (z.B. Abbeizen, Lackieren) ist auf gute Belüftung und Schutzkleidung (Handschuhe, Brille) zu achten. Ein besonderes Problem bildet die
siehe Atommüll, Abfall, kommunale Abfallbeseitigung, Abwässerreinigung
Entsorgung
von C..Produktionsmenge 1991, früheres Bundesgebiet: 5.200 t Wirkstoffgewicht.
Stichwortstand: 1993
@Umweltlexikon?- Sonderabfälle
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Stand: 10. März 2003
Erstellt: 9. Mai 2001