Chlorfluorkohlenstoffe
(CFK) Richtige Bezeichnung für die im allgemeinen als FCKW bezeichneten halogenierten Kohlenwasserstoffe, die gar kein Wasserstoffatom enthalten. Wegen dieser unsystematischen Bezeichnung werden teilhalogenierte Stoffe, die wie Chlordifluormethan ein Wasserstoffatom enthalten, als H-
F. (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) sind vergleichsweise wenig giftig. Sie werden als Treibmittel für Spraydosen, als Kältemittel in Klimaanlagen, Kühlschränken und als Lösemittel für die chemische Reinigung eingesetzt
FCKW
bezeichnet.
Folgende C. fallen unter die
F. (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) sind vergleichsweise wenig giftig. Sie werden als Treibmittel für Spraydosen, als Kältemittel in Klimaanlagen, Kühlschränken und als Lösemittel für die chemische Reinigung eingesetzt
FCKW
-Halon-Verbots-
siehe Rechtsverordnung.
Verordnung
vom 6.5.1991:
1. Trichlorfluormethan (R11)
2. Dichlordifluormethan (R12)
3. Chlortrifluormethan (R13)
4. Tetrachlordifluorethan (R112)
5. Trichlortrifluorethan (R113)
6. Dichlortetrafluorethan (R114)
7. Chlorpentafluorethan (R115)
C. sind mangels Wasserstoffatomen so stabil, daß sie in die Stratosphäre (Atmosphäre) aufsteigen können und erst dort durch UV-
Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung).
Strahlung
gespalten werden. Je größer der Gehalt an Chloratomen im C. ist, um so größer ist die Zahl der zum
In der Stratosphäre (Atmosphäre) wird unter dem Einfluß von UV-Strahlung in einer Höhe von etwa 20-50 km die sog. Ozon-Schicht gebildet, die ein lebensnotwendiges Schutzschild gegen UV-Strahlung darstellt.
Ozonabbau
beitragenden
Chemisches Element der VII. Hauptgruppe (Halogene), Symbol Cl, Ordnungszahl 17, Schmelzpunkt -100,98 Grad C, Siedepunkt -34,06 Grad C, giftiges, stechend riechendes, gelbgrünes Gas (Cl2), MAK-Wert 0,5 ppm (ml/m3).
Chlor
-
Äusserst reaktionsfähige, kurzlebige chemische Spaltprodukte, die sofort mit anderen Molekülen weiterreagieren. Sie entstehen dadurch, dass die Bindungen in einem Molekül, die stets durch ein Elektronenpaar gebildet werden, so aufgetrennt werden, dass jedes Bruchstück ein Elektron enthält.
Radikale
in der
siehe Ozonabbau
Ozonschicht
.
Die
F. (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) sind vergleichsweise wenig giftig. Sie werden als Treibmittel für Spraydosen, als Kältemittel in Klimaanlagen, Kühlschränken und als Lösemittel für die chemische Reinigung eingesetzt
FCKW
-Halon-
siehe Rechtsverordnung.
Verordnung
gilt weiterhin für die bromhaltigen
Halone sind organische Verbindungen, die sich von Methan und Ethan ableiten und Brom im Molekül besitzen.
Halone
(1211), (1301), (2402) sowie für
siehe Tetrachlorkohlenstoff.
Tetrachlormethan
und 1,1,1-Trichlorethan (Methylchloroform).
Stichwortstand 1993
@Umweltlexikon?-
F. (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) sind vergleichsweise wenig giftig. Sie werden als Treibmittel für Spraydosen, als Kältemittel in Klimaanlagen, Kühlschränken und als Lösemittel für die chemische Reinigung eingesetzt
FCKW
,
In der Stratosphäre (Atmosphäre) wird unter dem Einfluß von UV-Strahlung in einer Höhe von etwa 20-50 km die sog. Ozon-Schicht gebildet, die ein lebensnotwendiges Schutzschild gegen UV-Strahlung darstellt.
Ozonabbau
, UV-Strahlung,
H. gehört zu den Krebs-Arten, die weltweit am stärksten zunehmen. Hauptursache (90%) für H. ist UV-Strahlung (Sonnenbaden, Sonnenbrand), die infolge der Zerstörung der Ozonschicht (Ozonabbau) weltweit anwächst.
Hautkrebs
, Grauer Star
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Verbraucherzentralen mahnen 38 Firmen wegen FCKW-Werbung ab
Berlin, 02.06.2010: Werbung mit Klimaschutzargumenten darf die Verbraucher nicht mit Selbstverständlichkeiten in die Irre führen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und sieben Verbraucherzentralen haben deshalb 38 Unternehmen bundesweit abgemahnt, die für ihre Produkte mit dem Hinweis warben sie seien FCKW-frei, obwohl FCKW seit langem verboten ist. |
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Drei neue FCKWs in der Atmosphäre nachgewiesen
Frankfurt, 13.04.2008: Forscher der Goethe-Universität fanden kurzlebige toxische Verbindungen im Taunus und am Jungfraujoch. Ob die neu entdeckten FCKWs bis in die Stratosphäre gelangen und dort das Ozonloch vergrößern, ist noch unklar. Die erstmalig in der Atmosphäre identifizierten Substanzen sind wahrscheinlich kurzlebiger als die sieben bisher nachgewiesenen Fluorchlor-Kohlenwasserstoffe. |
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Klimafrühstück: Verständnis geht durch den Magen
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Vorzeitiger Ausstieg aus ozonschicht- und klimaschädigenden Stoffen beschlossen
Berlin, 23.09.2007: Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat die Beschlüsse der Montrealer Konferenz als einen wichtigen Beitrag zur schnelleren Erholung der Ozonschicht und zugleich zum Klimaschutz bezeichnet. Gabriel hob hervor, dass die gut funktionierende Kooperation von Industrieländern und Entwicklungsländern zum Erfolg der Konferenz beigetragen habe. |
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Zum Nordpol auf einer Eisscholle
Potsdam/Arktischer Ozean, 23.07.2007: Ende August startet eine ungewöhnliche Expedition unter russischer Leitung ins Nordpolarmeer. Mit dabei ist Jürgen Graeser vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft. Erstmals in der Geschichte der russischen Forschung von Driftstationen seit 1937/1938 nimmt ein Deutscher an der Nordpol Driftstation NP-35 teil. |
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