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Umweltlexikon-online.de: Beton


B. ist ein Gemisch aus {-Zuschlägen (v.a. Sand und Kies), Bindemitteln (Zement) und Wasser.}

Man unterscheidet nach verwendeten Zuschlagstoffen Leicht-B. ( Bims , Blähton), Normal-B. (Sand, Kies, Schlacke ) und Schwer-B. (Eisenerz, Stahlschrott). Darüber hinaus gibt es Bio-B., welchem als Bindemittel Kalk und als Zuschläge auch Kalksteinmehl und Ziegelsplitt beigemischt werden. Bio-B. ist für eine Ausführung als Stahlbeton ungeeignet, da er keinen Korrosionsschutz bietet.

B. erhärtet sowohl an der Luft als auch unter Wasser . Noch Jahre nach der Herstellung enthält B. viel Feuchtigkeit (Baufeuchte), was zu einem ungesundem Raumklima führt. Die Diffusionsfähigkeit von B., v.a. von Fertigbetonteilen, ist gering, der Dampf- Diffusionswiderstand ca. 5-50mal so hoch wie bei Ziegelsteinen. B. besitzt eine geringe Wärmedämmfähigkeit, jedoch ein gutes Wärmespeichervermögen ( k-Wert ).

Mit erhöhter Radioaktivität ist v.a. bei den Zuschlägen für Leicht-B. und einigen Zementen zu rechnen (Radioaktive Baustoffe).

Da B. keinen statischen Zug aufnehmen kann, werden Decken, Unterzüge, Stützen etc. aus B. mit Stahlstäben und -matten bewehrt. Dies führt zu Änderungen der natürlichen elektrischen und magnetischen Felder. Zusätzlich können künstliche elektrische Felder an die Bewehrung kapazitiv ankoppeln (Elektrosmog ).

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Stand: 10. März 2003
Erstellt: 6. Mai 2001
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in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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