StartseiteRubrik: Substanzen_Werkstoffe   |  Stichwort: Aminoplast

Umweltlexikon-online.de: Aminoplast


A. sind härtbare Kunststoffe, die durch Polykondensation einer Carbonylkomponente mit einer aminogruppenhaltigen Komponente entstanden sind.

Der wichtigste Vertreter für die Carbonylkomponente ist Formaldehyd , während Harnstoff und Melamin die bedeutendsten Vertreter der aminogruppenhaltigen Komponenten sind. Im engeren Sinne versteht man unter A. die Klasse der Harnstoff- und Melamin-Formaldehydharze oder Preßmassen. Grob gesagt erhält man bei Anwendung größerer Harnstoffmengen undurchsichtige Produkte.

Verwendung finden A. als Bauteile der Elektronikindustrie, als Geschirr, als Tischplatten, als Lackrohstoffe (Lacke und Anstrichsfarben), Klebstoffe , Textilhilfsmittel ( Textilindustrie ) und Appreturmittel. Große Mengen von A. werden in der Spanplattenindustrie ( Spanplatten , Holzindustrie ) verbraucht.

Die Leimharzproduktion auf Harnstoff-, Melamin- und Phenolbasis betrug 1991 in Westdeutschland 456.712 t. Um die Verschmutzung von Luft und Gewässern möglichst gering zu halten, müssen seitens der Hersteller die verschiedensten Richtlinien für Abwasserreinhaltung, Luftreinhaltung, Lärmschutz und Abfallentsorgung beachtet werden.

Stichwortstand: 1993

    @Umweltlexikon?
  • Kunststoffe , Polykondensation
3615 Aufrufe seit August 2009
Stand: 10. Februar 2012
Erstellt: 10. Februar 2012

Weitere Meldungen zum Thema "Aminoplast":

Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 -


im Journal
Social Buttons
Über unser Institut
Inserate
Top-News
Inserate