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Rubrik: Substanzen_Werkstoffe
| Stichwort: Aldrin
Umweltlexikon-online.de: Aldrin
A. ist ein Insektizid, das 1948 von der Hyman Company unter dem Handelsnamen Octalene auf den Markt gebracht wurde. Es wird als sogenanntes Breitband-Insektizid eingesetzt und gehört zum "dreckigen Dutzend" klassischer Dauergifte. Durch Einarbeitung in den
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste.
Boden
vor oder während der Aussaat wirkt A. gegen Schädlingsbefall beispielsweise von Ameisen und Termiten sowie Drahtwürmern und Engerlingen in
Der Mais ist eine einhäusige, getrenntgeschlechtlich (monözisch) Pflanze, die bis zu 2,5 Meter hohe Stängel hat, die in einen männlichen Blütenstand enden. Die weiblichen Blütenstände entspringen der mittleren Stängelhälfte. Die Fremdbestäubung erfolgt durch den Wind.
Mais
, Citrusfrüchte,
Baumwolle ist ein einjähriger, meist bis zu 1,2 Meter hoch kultivierter Busch mit dichter basaler Verzweigung und langgestielten, behaarten, 3 bis 7-lappigen Blättern und kurzgestielten, in den Blattachseln sitzenden Blüten.
Baumwolle
, Reis, Zuckerrüben, Tabak und Bananen.
Es wirkt als Berührungs-, Fraß- und Atemgift. Bereits geringe Dosen A. sind für Nutzinsekten, Vögel und Fische hoch toxisch. Aldrin besitzt eine hohe
P. bedeutet, daß ein Stoff in der Umwelt schwer abbaubar ist.
Persistenz
und wird von Organismen im Fettgewebe angereichert. Bei Säugetieren wurden durch Aldrin verursachte Leber- und Nierenschäden beobachtet.
A. gehört zu der Stoffgruppe der
chlorierten Kohlenwasserstoffe mit hohem Anreicherungspotenzial und einer hohen akuten
Toxizität. A. ist seit 1981 in Deutschland nicht mehr im Handel und unterliegt wie in 88 weiteren Staaten einem Anwendungsverbot.
Im
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste.
Boden
wird Aldrin zu dem Epoxid
(Methylenchlorid), leichtflüchtige, nichtentflammbare Flüssigkeit mit süßlichem Geruch. Die Produktionsmenge im früheren Bundesgebiet sank von 137.000 t (1990) auf 81.000 t (1991).
Stark giftiges, farbloses bis gelbliches, naphthalinähnlich riechendes Pulver.
Dieldrin
transformiert. Bei der Arbeit mit unverdünnten Präparaten muss Schutzkleidung getragen werden.
Man unterscheidet abstumpfende (Splitt, Granulat, Sand, Kies o.ä.) und auftauende S. (Streusalz, Harnstoff).
Streumittel
sollten nicht mit der bloßen Hand ausgebracht werden. Bei Säugetieren führt A. zu Leberschädigungen.
MAK-Wert: 0,25 mg/m
3.
A.-Daten:Gruppe: Organochlorpestizide
siehe Krebs
CAS
-Nr.: 309-00-2
Formel: C12H8Cl6
Synonyme:- 1,2,3,4,10,10-Hexachlor-1,4,4a,5,8,8a- hexahydro-1,4-endo-5,8-exodimethano-
Rohstoff für N. ist Steinkohlenteer, in dem N. als mengenmäßig wichtigste Einzelkomponente vorkommt.
naphthalin
- Chlorodan
- Octalen
- Seedrin
Die Zersetzung von A. erfolgt durch Erhitzung unter Bildung von giftigen, korrosiven Dämpfen (
auch Salzsäuregas genannt ist ein farbloses, stechend riechendes, unbrennbares Gas.
Chlorwasserstoff
).
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Stand: 10. Februar 2012
Erstellt: 10. Februar 2012