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Rubrik: Wasser
| Stichwort: Marsche
Umweltlexikon-online.de: Marsche
M. sind Schwemmländer von Meeresküsten und vergleichbaren Landschaftsformen. Sie sind flache Landstriche und erheben sich nur wenige Meter über oder teilweise auch unter dem Meeresspiegel.Sie werden durch Deiche (->
D. werden in Europa seit ungefähr 100 n. Chr. gebaut. Sie dienten ursprünglich vor allem dem Schutz der Marschen und seiner Bewohner vor dem Meer.
Deichbau
) gegen Sturmfluten geschützt und häufig mit Hilfe von Gräben, Wettern, Pumpstationen und Sielen trocken gehalten, da die M. sich sonst zu unbewohnbaren Sümpfen entwickeln. Große M.-gebiete gibt es an der nordwestdeutschen Küste, nicht nur direkt am Meer, sondern auch im Einzugsgebiet von
Die E. ist mit 1.140 km Länge von der Quelle bis zur Nordseegrenze und einem Gesamteinzugsgebiet von 148.268 km2 eines der größten Flußgebiete Westeuropas; für das Gebiet der ehemaligen DDR das größte und für die CSFR das zweitgrößte Fließgewässer.
Elbe
, Weser, Eider, Oste und Ems.
Die Fruchtbarkeit der M. beruht auf den schweren Böden mit feinkörnigen und nährstoffreichen Stoffen. Die Entwässerungsgräben sind für das
Das Klima im Bereich der bodennahen Luftschichten bis etwa 2 m Höhe.
Mikroklima
von besonderer Bedeutung, da sie Pflanzen und Tieren Schutz vor Frost als auch vor starker Hitze bieten.
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Erstellt: 11. Mai 2004