Umweltlexikon

Film über tierschutzgerechtes Management

Erstmals wollen Vertreter von Kommission, Parlament und Rat der EU den illegalen Import von Hölzern und Holzprodukten europaweit regeln.
Nie zuvor hat sich das Leben auf unserem Planeten so rasch verändert, wie in den vergangenen hundert Jahren. Immer mehr Lebensräume werden unbewohnbar, Tier- und Pflanzenarten sterben in geradezu unheimlichem Tempo aus.

Der Internationale Koordinierungsrat des UNESCO-Programms Der Mensch und die Biosphäre (MAB) wird im nächsten Jahr in Deutschland tagen.

Rund 20.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene fordern zusammen mit dem WWF die deutschen Kinderbuchverlage auf, ihre Produktion verantwortlich zu gestalten.

Klimaschutz im Wald muss die Interessen der Waldbewohner und den Schutz der Biodiversität berücksichtigen. Dies ist die Hauptforderung von CARE und WWF.

Rund 65.000 junge Aale wird Ministerin Ilse Aigner in der Havel aussetzen, mit dem Ziel, den Bestand der Tiere in den Flüssen zu stärken.
Mit insgesamt 5.000 Euro ist der Hochwasserpreis der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V. dotiert, der sich vorallem an Kunstschaffende auch über den Mitgliedsbereich der HWNG Rhein hinaus richtet.
Wasserkraft
Wasserkraft gehört zu den regenerativen Energiequellen. Genutzt wird die kinetische und potentielle
Als E. wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von E. sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische E., die sich ineinander umwandeln lassen.
Energie
des Wassers an Flüssen, Schleusen, Gezeitenkraftwerken und Staudämmen (Talsperren). In vielen Fällen stellt die Wasserkraftnutzung eine wertvolle erneuerbare und v.a. konkurrenzlos billige Energiequelle dar. Wasserkraftwerke erweisen sich aufgrund fehlender Emissionen gegenüber
Kraftwerken mit fossilen Energieträgern (Kohle, Erdöl, Gas) und
Kernkraftwerken als ökologisch sehr vorteilhaft. Wasserkraft hat v.a. in den skandinavischen Ländern und der Schweiz einen größen Anteil am staatlichen Energiemix.
Während sich kleine und mittlere Anlagen i.d.R. problemlos in bestehende
Ökosysteme integrieren lassen, treten bei Großprojekten von bis zu einigen tausend Megawatt Leistung oft schwerwiegende ökologische und soziale Folgen auf.
In den Entwicklungsländern stellt die Nutzung der Wasserkraft mit ca. 45 Prozent Anteil noch vor Erdöl die wichtigste Stromquelle dar und soll weiter stark ausgebaut werden. Ein Paradebeispiel für den ökologisch bedenklichen Ausbau der Wasserkraft ist Brasilien (größtes Wasserkraftwerk der Welt Itaipu mit 12.600 MW). Hier soll die Verdopplung der Kraftwerkskapazität v.a. durch den Bau gigantischer zusätzlicher Wasserkraftwerke erzielt werden.
Die Folgen sind Zwangsumsiedlungen, oft verbunden mit Verelendung (weltweit mußten bereits Millionen von Menschen Staudämmen weichen), Verlust fruchtbaren Ackerlands im Staugebiet und fehlender Eintrag fruchtbarer Schlämme auf Ackerland unterhalb des Staudamms, Gefahr des Umkippens der Stauseen, Behinderung von Fischwanderungen und Rückgang des Fischfangs, Schaffung optimaler Nährböden für eine Vielzahl von Erregern (Darminfektionen) und Brutgebiete für Moskitos (Malaria), Grundwasseranstieg (Versumpfung) und lokale Klimaveränderungen.
Besonders problematisch sind Staudämme im
Der R. ist der immergrüne Wald der inneren Tropen mit ganzjährig heißem, feuchtem Klima. Die tropischen R. sind die artenreichste Lebensgemeinschaft auf der Erde.
Regenwald
, die aufgrund ihrer geringen Tiefe extrem große Waldflächen überfluten und damit zerstören (Flächenbedarf:
R. sind Energiequellen, die durch natürliche Energiespender ständig erneuert werden und somit unerschöpflich sind.
Regenerative Energiequellen
). Der unter
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.
Wasser
verrottende Urwald setzt große Mengen
Methan ist ein farbloses, geruchloses, ungiftiges Gas, das zu Kohlendioxid und Wasser verbrennt. Methan gehört zu den klimarelevanten Treibhausgasen. Methan ist der Hauptbestandteil von Erdgas und Biogas und im Holzgas enthalten.
Methan
(
Die während des Tages einfallende Sonnenstrahlung (Globalstrahlung) wird von der Atmosphäre und vom Erdboden in Form von Wärme gespeichert und nachts als Infrarotstrahlung in den Weltraum abgegeben.
Treibhauseffekt
) und
Schwefelwasserstoff ist eine Verbindung aus Schwefel und Wasserstoff, die nach faulen Eiern riechendes Gas, wobei der Geruch des farblosen, sehr giftigen Gases noch in einer Verdünnung von 0,1 ppm wahrnehmbar ist.
Schwefelwasserstoff
frei.
Neben Brasilien stellen riesige Staudämme v.a. in Kanada, in China und im Mittleren Osten (hier kommen Wasserverluste durch Verdunstung hinzu) ökologisch bedenkliche Wasserkraftnutzungen dar.
In
Der Name E. wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil.
Europa
finden wir Wasserkraftwerke v.a. in gebirgigen Lagen, wo sie hohe Leistung bei geringem Flächenbedarf erbringen. Problematisch ist aber auch hier u.U. die Zerstörung seltener
Biotope (Artensterben).
In Westdeutschland ist Wasserkraft nur noch wenig ausbaufähig, wenn v.a. in kleinen und mittleren Anlagen. Die systematische Reaktivierung von kleinen und mittleren Anlagen (die z.T. wegen ungünstiger Einspeisebedingungen stillgelegt worden waren) sowie die
Nachträgliche Verbesserung einer umweltbelastenden Anlage oder eines umweltbelastenden Raumes.
Sanierung
und Modernisierung bestehender Anlagen könnte den Anteil der Wasserkraft an der Stromversorgung ökologisch vorteilhaft auf etwa 6 Prozent steigern. Aufgrund der
Einspeisevergütungen können nun auch kleine Anlagen in der Regel wirtschaftlich betrieben werden.
Potential:
R. sind Energiequellen, die durch natürliche Energiespender ständig erneuert werden und somit unerschöpflich sind.
Regenerative Energiequellen
@Umweltlexikon?- regenerativen Energiequellen,
Als E. wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von E. sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische E., die sich ineinander umwandeln lassen.
Energie
, Talsperre
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Wasserkraft gegen Wassermangel
Karlsruhe, 14.08.2008: In einer Höhle auf der indonesischen Insel Java haben Wasserbau-Experten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ein unterirdisches Stauwerk mit integrierter Wasserkraftanlage errichtet. Ende Juli haben sie die Anlage erfolgreich getestet: Ihnen ist es gelungen, die Karsthöhle vollständig einzustauen. Mit dem weltweit einmaligen Projekt wollen die Wissenschaftler der Wasserknappheit im Süden ... |
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Buchrezension: Wasserkraftnutzung versus Fischfauna?
Köln, 13.10.2006: Der Energiegipfel zeigt, dass der Stromhunger langfristig nur mit erneuerbaren Energien zu befriedigen ist. Die Atomenergie ist, ähnlich wie die Verwendung fossiler Brennstoffe, eine völlig veraltete Energiegewinnungsform. Atomenergie zählt durch begrenzte Uranvorkommen zu den endlichen Energien und wird in der Bevölkerung auf Grund der Angst vor den Risiken nicht akzeptiert. |
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Afrika braucht saubere Wasserkraft
Frankfurt, 06.03.2006: Wasserkraft ist für zahlreiche Länder Afrikas die wichtigste Energiequelle. Ihr Potenzial ist auf dem schwarzen Kontinent mit einer Stromleistung von derzeit 20 Gigawatt pro Jahr jedoch nur zu sieben Prozent ausgeschöpft. Bislang hat der Bau von Mega-Staudämmen oft enorme ökologische, wirtschaftliche und soziale Schäden nach sich gezogen. Die Wasserkraft dient momentan vor allem der Industrie und den Städten, nicht aber der Mehrzahl der armen Menschen auf dem Land. |
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Neuer Umweltstandard für mehr Ökostrom aus Wasserkraft
Stuttgart, 18.01.2006: In Deutschland wird immer mehr umweltfreundlicher Strom produziert. Dieser "grüne Strom" kann auch aus Wasserkraft gewonnen werden. Bisher gibt es jedoch kein Bewertungsverfahren, das einen hohen ökologischen Standard bei der Wasserkraftnutzung dokumentiert. Das soll sich jetzt ändern: |
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Wasserkraft nutzen und Gewässerökologie verbessern
Berlin, 21.07.2005: Die Vereinbarkeit von Wasserkraftnutzung und Naturschutz hat Bundesumweltminister Jürgen Trittin betont. "Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist die verbesserte Förderung der Wasserkraft an eine wesentliche ökologische Verbesserung im Gewässer gebunden. Dadurch wird die Akzeptanz der Wasserkraft zunehmen", sagte Trittin anlässlich seines Besuches der Wasserkraftanlage Buchenmühle der EnBW Kraftwerke AG am Kocher in der Nähe von Künzelsau. |
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