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Rubrik: Wasser
| Stichwort: Trinkwasserfluoridierung
Umweltlexikon-online.de: Trinkwasserfluoridierung
Die T. ist aufgrund des Zielkonfliktes zwischen Kariesprophylaxe und Schädigung durch Fluoride umstritten (Fluor). In Deutschland wird eine T. nicht durchgeführt, weil diese Art der Zwangsmedikamentierung sich gegen den zentralen Regelsatz in der Trinkwasserversorgung richtet, der besagt, daß
Trinkwasser von Zusätzen freizuhalten und so natürlich wie möglich zu belassen ist (
Abkürzung für Deutsches Institut für Normung e.V. und Deutsche Industrie Norm
DIN
2000). In anderen Ländern, wie z.B. Schweiz oder Teilen der USA, wird
Trinkwassers einer T. unterzogen.
Auf der einen Seite zeigen statistische Erhebungen (z.B. der
Weltgesundheitsorganisation}: World Health Organisation (WHO).
Weltgesundheitsorganisation
), daß durch kontrollierte Zufuhr von Fluoriden ein wirksamer Schutz gegen
K. ist eine Zivilisationskrankheit, die durch veränderte Ernährungsgewohnheiten bedingt ist, bei der es zu einer Erweichung der Hartsubstanzen der Zähne kommt.
Karies
erreicht wird und die T. (einige
ppm
siehe Fluor
Fluoride
) eine besonders zweckmäßige Möglichkeit hierzu darstellt.
Auf der anderen Seite kann die Fluoridaufnahme durch die Nahrung für Menschen verschiedener Regionen und Ernährungsgewohnheiten sehr unterschiedlich sein, so daß eine Zwangsfluoridierung auch zu einer chronischen Überdosierung von
Chemisches Element der VII. Hauptguppe (Halogene), Symbol F, Ordnungszahl 9, Schmelzpunkt -219,6 Grad C, Siedepunkt -188,1 Grad C, schwach grünlich-gelbes, stechend riechendes, giftiges, stark ätzendes Gas (F2).
Fluor
mit gesundheitlichen Folgeschäden führen kann (
Chemisches Element der VII. Hauptguppe (Halogene), Symbol F, Ordnungszahl 9, Schmelzpunkt -219,6 Grad C, Siedepunkt -188,1 Grad C, schwach grünlich-gelbes, stechend riechendes, giftiges, stark ätzendes Gas (F2).
Fluor
).
Als Alternative zu einer solchen Zwangsmedikamentierung können fluoridhaltige Zahnpasten oder Fluoridtabletten verwendet werden. Auch durch gezielte Ernährung läßt sich der Fluoridbedarf decken.
Lit.: KATALYSE (Hrsg.): Was wir alles schlucken, Reinbek 1985; KATALYSE (Hrsg.): Das Wasserbuch, Köln 1993
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Stand: 15. Februar 2012
Erstellt: 15. Februar 2012