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Rubrik: Wasser
| Stichwort: Sauerstoffzehrung
Umweltlexikon-online.de: Sauerstoffzehrung
Als Sauerstoffzehrung bezeichnet man den Verbrauch von
Chemisches Element der VI. Hauptgruppe, Symbol O, Ordnungszahl 8, Siedepunkt 182,97 °C, Schmelzpunkt 218,79 °C, bei Normalbedingungen farb- und geruchloses Gas, tritt normalerweise als S.-Molekül auf, kann aber auch kurzzeitig atomar oder als Ozon auftreten. Es ist das häufigste Element auf der Erde (Erdrinde 46,5 Gew-%, Gewässer 89 Gew-%, Luft 23 Gew-%).
Sauerstoff
beim
Photochemischer Abbau, Chemischer Abbau, Physiologischer Abbau.
Abbau
von organischen Bestandteilen durch
Mikroskopisch kleine, einzellige Organismen, z.B. Bakterien, Blaualgen sowie ein großer Teil der Algen und Pilze.
Mikroorganismen
in Gewässern.Die S. stellt eine Maßzahl für den Gehalt an biologisch leicht abbaubaren organischen Substanzen dar und charakterisiert belastete Gewässer (
Biologischer oder biochemischer Sauerstoffbedarf. Der B. ist neben dem CSB eine wichtige Beurteilungsgröße für die Belastung von Wasser und Abwasser mit organischen Stoffen.
BSB
,
(Chemischer Sauerstoffbedarf) Kenngröße für den Verschmutzungsgrad von Gewässern und Abwässern.
CSB
). Befindet sich ein Gewässer im biologischen Gleichgewicht, so halten sich Sauerstoffeintrag und -verbrauch, abgesehen von periodischen Schwankungen, die Waage. Der Sauerstoffgehalt kann durch menschliche Einflüsse stark absinken:
Steigt der Gehalt an Pflanzennährstoffen (Phosphat, Nitrat) im Gewässer durch ungenügende Abwasserreinigung oder abgeschwemmte Düngemittel stark an, setzt ein verstärktes Algenwachstum ein. Die Algen produzieren zunächst große Mengen Sauerstoff. Nach ihrem Absterben wird aber ein vielfaches an Sauerstoff durch die Zersetzungsprozesse verbraucht. S. in tiefen Seeschichten ist ein deutlicher Hinweis auf Eutrophierung.
Befinden sich durch ungenügende
Die Abwasserreinigung wird meist in Kläranlagen durchgeführt. In der mechanischen ersten Stufe einer Kläranlage werden durch Rechen, Sandfang und Absetz- oder Vorklärbecken grobe Bestandteile, Sand und absetzbare Stoffe abgetrennt.
Abwasserreinigung
noch größere Mengen organische Bestandteile im
Man unterscheidet kommunales Abwasser und Industrieabwasser. Kommunales Abwasser enthält neben schadstoffbelastetem Regenwasser (z.B. Auswaschung von Fahrbahnen/Parkplätzen) häusliche Abwässer mit Fäkalien, Speiseresten, Desinfektionsmitteln und Spül- und Reinigungsmitteln, die schwer abbaubare Bestandteile enthalten können.
Abwasser
, so werden diese von
Mikroskopisch kleine, einzellige Organismen, z.B. Bakterien, Blaualgen sowie ein großer Teil der Algen und Pilze.
Mikroorganismen
im Gewässer unter Sauerstoffverbrauch abgebaut. Es kann zu Sauerstoffmangel kommen, wodurch ein aerober
Photochemischer Abbau, Chemischer Abbau, Physiologischer Abbau.
Abbau
verhindert wird. Die einsetzenden Fäulnisprozesse können zum "
Umgangssprachliche Bezeichnung für übermäßiges Algenwachstum (Eutrophierung) bzw. Schadstoffüberbelastung eines Gewässers.
Umkippen
" des Gewässers führen.
Problematisch ist die Einleitung warmer Abwässer (Kühlwasser, Abwärme), denn mit steigender
Globaler T.-Anstieg: Treibhauseffekt; T. im Wohnbereich: Raumklima
Temperatur
nimmt die Löslichkeit von Sauerstoff im
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.
Wasser
ab. Der Gehalt an
Chemisches Element der VI. Hauptgruppe, Symbol O, Ordnungszahl 8, Siedepunkt 182,97 °C, Schmelzpunkt 218,79 °C, bei Normalbedingungen farb- und geruchloses Gas, tritt normalerweise als S.-Molekül auf, kann aber auch kurzzeitig atomar oder als Ozon auftreten. Es ist das häufigste Element auf der Erde (Erdrinde 46,5 Gew-%, Gewässer 89 Gew-%, Luft 23 Gew-%).
Sauerstoff
wird durch den Sauerstoffsättigungsgrad angegeben. Außerdem wird die Stoffwechselaktivität der Organismen beschleunigt (bei einem Temperaturanstieg von 10 °C laufen Stoffwechselprozesse 2-3mal schneller ab), was auch den Sauerstoffbedarf steigert. Der erhöhte Sauerstoffbedarf kann durch die ebenfalls beschleunigte
In einem komplexen Prozess, Photosynthese genannt, zerlegen diese Lebewesen mit Hilfe von Sonnenlicht und ihrer Blutfarbstoffe, vor allem den grünen Chlorophyllen, Wasser in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff.
Photosynthese
der Wasserpflanzen (bei der Sauerstoff freigesetzt wird) nicht völlig ausgeglichen werden.
Eine zu große S. infolge starker Abwasserbelastung kann zu
siehe Sauerstoffzehrung, Eutrophierung, Fischerei, Meeresverschmutzung, Ölpest, Endosulfan
Fischsterben
führen. Die meisten Fische können bei Sauerstoffgehalten unter 5 mg/l (Normalgehalt bei 10 °C: 11,1 mg/l) nicht mehr existieren. Sauerstoffmangel infolge zu großer S. mindert die Selbstreinigung der Gewässer.
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Stand: 24. Jänner 2003
Erstellt: 8. Mai 2001