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Rubrik: Wasser
| Stichwort: Gewässersanierung
Umweltlexikon-online.de: Gewässersanierung
Nachdem durch jahrzehntelange unkontrollierte Einleitung von Abwässern in natürliche Gewässer deren Verunreinigungsgrad eine Trinkwasserversorgung der Anlieger (Uferfiltrat) und andere Nutzungen wie Erholung, Fischerei u.a. unmöglich zu machen drohte (Freizeit und Umwelt), wurden in der BRD G.-Programme beschlossen, die eine weitere Verschmutzung reduzieren und durch die Selbstreinigung der Gewässer allmählich zur Abnahme der Verunreinigungen führen sollen.Am bekanntesten ist das Rhein-Bodensee-Sanierungsprogramm von 1972, dem das sog. Bodensee-Projekt (1960 bis 1969) vorausging, um den Bodensee vor
Eutrophierung durch übermäßigen Phosphateintrag zu schützen.
Heute liegen für bestimmte Gewässer Qualitätsziele vor, die sich an der EG-Richtlinie über Qualitätsanforderungen an
Oberflächengewässer orientieren. Die Genehmigungsbehörden leiten daraus Vorgaben für die Güte der
Kläranlagen (Abwasserreinigung) der
Direkteinleiter ab.
Eine Reduzierung der Ammoniumbelastung (
Ammoniak ist ein farbloses Gas mit stechendem Geruch.
Ammoniak
), des
AOX als Summenparameter und bestimmter in hohen Konzentrationen vorkommender
Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.
Schadstoffe
, wie z.B. Chlorphenole oder
Sammelbezeichnung für Metalle mit einer Dichte von über 4,5 g/cm3.
Schwermetalle
, könnte so in einigen großen Gewässern erreicht werden. Dies gilt jedoch nicht für alle Oberflächengewässer.
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Stand: 16. Februar 2012
Erstellt: 16. Februar 2012