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Rubrik: Wasser
| Stichwort: Entwässerung
Umweltlexikon-online.de: Entwässerung
Abführen von Wassermengen, die zeitlich und örtlich im Übermaß anfallen und für das Wachstum der Kulturpflanzen schädlich sind, durch Gräben und Drainagen. Ziele der E. sind Nutzungsänderungen (Grünland zu Ackerland), Erleichterung der Bodenbearbeitung, Ertragssicherung und -steigerung und die Erneuerung bestehender Anlagen.
In den vergangenen Jahren wurde die E. sehr großzügig gehandhabt. Heute treten als Folge davon in einigen Gebieten (Weinbau an der Mosel und Mittelrhein) in trockenen Monaten Probleme mit der Wasserversorgung auf, weil die notwendige Grundwasserneubildung verringert wird. Die stoffliche Belastung des
Grundwassers nimmt allerdings nicht ab, da die Nutzungsintensität der Fläche gesteigert wird.
Die E. führt außerdem zu Verschiebungen im Artenbestand von Tieren und Pflanzen, Humusabbau, erhöhter Stickstoffverfügbarkeit, Geländesetzungen und Auswirkungen auf das
Das Klima im Bereich der bodennahen Luftschichten bis etwa 2 m Höhe.
Mikroklima
. Sie ist mitverantwortlich für die gestiegene Hochwasserhäufigkeit, da das
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.
Wasser
nicht mehr im
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste.
Boden
versickert. Die E. großer
Feuchtgebiete zum Zwecke landwirtschaftlicher Nutzung ist die Hauptursache für das Verschwinden derartiger Biotope und ihrer typischen Pflanzen- und Tierwelt.
@Umweltlexikon?-
Kulturelle Maßnahmen zu einer langfristigen Erhöhung oder Erhaltung der Fruchtbarkeit eines land- oder forstwirtschaftlich genutzten Bodens und zum Urbarmachen.
Melioration
, Moor
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Stand: 20. Jänner 2003
Erstellt: 10. Mai 2001