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Umweltlexikon

Film über tierschutzgerechtes Management


Erstmals wollen Vertreter von Kommission, Parlament und Rat der EU den illegalen Import von Hölzern und Holzprodukten europaweit regeln.


Nie zuvor hat sich das Leben auf unserem Planeten so rasch verändert, wie in den vergangenen hundert Jahren. Immer mehr Lebensräume werden unbewohnbar, Tier- und Pflanzenarten sterben in geradezu unheimlichem Tempo aus.


Der Internationale Koordinierungsrat des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB) wird im nächsten Jahr in Deutschland tagen.


Rund 20.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene fordern zusammen mit dem WWF die deutschen Kinderbuchverlage auf, ihre Produktion verantwortlich zu gestalten.


Klimaschutz im Wald muss die Interessen der Waldbewohner und den Schutz der Biodiversität berücksichtigen. Dies ist die Hauptforderung von CARE und WWF.


Rund 65.000 junge Aale wird Ministerin Ilse Aigner in der Havel aussetzen, mit dem Ziel, den Bestand der Tiere in den Flüssen zu stärken.



Mit insgesamt 5.000 Euro ist der Hochwasserpreis der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V. dotiert, der sich vorallem an Kunstschaffende auch über den Mitgliedsbereich der HWNG Rhein hinaus richtet.

Deponiesickerwasser


Wasser aus Niederschlägen oder aus Abfällen, das den Deponiekörper durchfließt und im Abfall enthaltene lösliche Stoffe aufnimmt.

Die Menge des D.-Anfalls ist vor allem vom Niederschlag, der Verdunstung und dem Abfluß im Oberflächenbereich abhängig.
Bei einem mittleren Niederschlag von 750 mm/a fallen somit rd. 5 m3 D. pro Hektar und Tag an.

D. ist durch hohe organische Verschmutzungen sowie durch Verunreinigungen mit wasserlöslichen Nitraten, Sulfaten, Chloriden und Schwermetallen gekennzeichnet. Die Belastung des D. mit Schadstoffen hängt von der Abfallart, der Witterung und von biochemischen Abbauvorgängen ( Abbau ) in der Deponie ab.

Man versucht, durch Deponiebasisabdichtungen ( Basisabdichtung ) aus verdichtetem Boden , Lehm , Boden mit Zusätzen (z.B. Betonit) oder Kunststoffolien, den Sickerwasseraustritt aus der Deponie und damit eine Gefährdung des Grundwassers zu verhindern.

Mit Drainagesystemen oberhalb der Abdichtung wird das D. aufgefangen und einer Entsorgung zugeführt. Das D. sollte anschließend in Kläranlagen(Abwasserreinigung) aufbereitet werden, in der Praxis wird es jedoch oft im Kreislauf von neuem auf den Deponiekörper geschüttet, was zu einer Aufkonzentrierung der Schadstoffe führt.

Da die Langzeitsicherheit einer Deponieabdichtung i.d.R. nicht gewährleistet werden kann, kann D. austreten. So können Schadstoffe , die vom Boden in der Deponieumgebung nicht zurückgehalten werden, über Jahrzehnte ausgewaschen werden und das Grundwasser verunreinigen.

Nach der allgemeinen Rahmenvorschrift über die Mindestanforderungen an das Einleiten von Abwässern aus Hausmülldeponien müssen D. nach dem Stand der Technik behandelt werden.
Dabei sind folgende Grenzwerte einzuhalten:
BSB: 20 mg/l;
CSB
: 200 mg/l; Ammonium: 50 mg/l; abfiltrierbare Stoffe: 20 mg/l;
Fischtest
: Verdünnungsfaktor 2; AOX : 0,5 mg/l.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 1991 im alten Bundesgebiet 7% des D. nicht erfaßt, und in 15% der Fälle gab es keine Angaben.

Lit.: U.Förstner: Umweltschutztechnik, Berlin 1991


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  • Wasser , Abfall

Haupttreffer:

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