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Umweltlexikon-online.de: Versickerung


Bewegung des Wassers von der Erdoberfläche in tiefere Bodenschichten.

Die V. ist u.a. abhängig von der Art und Dichte der Vegetation, der Neigung des Geländes, der Struktur von Boden und Gestein und dem Gehalt des Bodens an Poren und Hohlräumen. Je kleiner der Porendurchmesser wird, desto stärker wird die Adhäsion in den Poren und desto langsamer auch die V.. An undurchlässigen und schlecht durchlässigen Bodenschichten staut sich deshalb das versickerte Wasser und bildet das Grundwasser. Auf sehr stark verdichteten Böden kann das Wasser gar nicht erst versickern, sondern fließt oberirdisch ab und führt dann zur Erosion .

Durch die zunehmende Versiegelung des Bodens wird der Wasserkreislauf an solchen Stellen unterbrochen und die Grundwasserneubildung vermindert: ein sinkender Grundwasserspiegel kann die Folge sein.

Das Wasser wird beim Durchsickern der Boden - und Gesteinsschichten gefiltert, d.h. von Schad- und Schmutzstoffen gereinigt, es löst aber auch Salze aus den oberen Bodenschichten und transportiert sie in tiefere Schichten oder bis ins Grundwasser. Dies betrifft natürlich auch Salze , die als Düngemittel in den Boden eingebracht worden sind. Über das Grundwasser gelangen sie ins Trinkwasser und werden hier zu Problemstoffen ( Nitrat , Überdüngung).
Regenwasser, Uferfiltrat, Grundwasseranreicherung




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Stand: 2. Mai 2003
Erstellt: 5. Mai 2001
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