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Umweltlexikon-online.de: Taupunkt


Wird Luft kontinuierlich abgekühlt, steigt bei gleichbleibender absoluter Luftfeuchtigkeit die relative Luftfeuchtigkeit bis auf 100% an.

Dann besitzt die abgekühlte Luft den bei dieser Temperatur maximal möglichen Gehalt an Wasserdampf. Man sagt, die Luft hat ihren T. (besser: Tautemperatur) erreicht. Bei weiterem Abkühlen fällt notwendigerweise Wasser aus. Die Tautemperatur ist also ein Kriterium dafür, ob an einer Oberfläche Tauwasser anfällt oder nicht (z.B. Kondensatbildung an Fensterscheibe, als kältester Ort in einem Wohnraum). Die Angabe eines T. im Inneren eines Bauteils bedeutet nicht zwangsläufig, daß dort auch wirklich Tauwasser ausfällt. Die Klärung dieser Frage erfordert zusätzlich die Berücksichtigung der Dampfdiffusion behindernden Wirkung der Baustoffschichten ( Diffusionswiderstand ) und nicht nur die Bestimmung des T. von Luft und des Temperaturprofils im Bauteil.
Bauphysik

Lit.: P.Lutz et al.: Lehrbuch der Bauphysik, Stuttgart 1989


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Stand: 22. Februar 2012
Erstellt: 6. Mai 2001
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