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Umweltlexikon-online.de: Stahlindustrie


S. wird auch als sogenannte Hüttenindustrie bezeichnet. Bei der Herstellung von Eisen und Stahl sowie anderer Metalle und Legierungen u.a. unter Einsatz von Röst-, Sinter-, Schmelz- Reduktions- und Raffinationsanlagen sowie zahlreicher Nebenanlagen werden in großem Ausmaß Staub mit teilweise toxischen Stoffen wie Schwermetallen, gasförmigen Stoffen wie Kohlenmonoxid , Schwefeldioxide, Stickoxide und Halogene freigesetzt.

Bei der Herstellung von Eisen und Stahl sowie anderer Metalle und Legierungen u.a. unter Einsatz von Röst-, Sinter-, Schmelz- Reduktions- und Raffinationsanlagen sowie zahlreicher Nebenanlagen werden in großem Ausmaß Staub mit teilweise toxischen Stoffen wie Schwermetallen, gasförmigen Stoffen wie Kohlenmonoxid , Schwefeldioxide, Stickoxide und Halogene freigesetzt.

Aufgrund der bedeutenden Umweltbelastungen wurde die Emissionssituation der S. in den letzten Jahrzehnten durch Verfahrensumstellungen sowie Abgaserfassungs- und –Reinigungseinrichtungen deutlich verbessert.
Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes (UBA) konnten allein die Staubemissionen bei der Rohstahlerzeugung von etwa 75.000 Tonnen im Jahr 1970 auf rund 10.000 Tonnen im Jahr 1986 gesenkt werden.

Waren 1965 noch 242.000 Beschäftigte in der Stahlindustrie so ist die Zahl der Beschäftigten Ende 2001 auf 72.000 gesunken; weitere Tendenz fallend.
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Stand: 17. Mai 2004
Erstellt: 6. Mai 2001
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in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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